Die suspendierte Olga Saizewa zog ebenso vor den CAS wie ihre 24 gesperrten Kollegen.

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Sport Wintersport
12/11/2017

Olympia-Sperren: In Russland beginnt das große Hoffen

Die meisten Athleten wollen antreten.

Die Mehrheit der russischen Olympia-Sportler will an den Winterspielen 2018 in Südkorea teilnehmen, auch wenn sie dort unter neutraler Flagge antreten müssen. Keiner der befragten Athleten habe für einen Boykott plädiert, sagte Sofia Welikaja, Fechterin und Athletenvertreterin im russischen olympischen Komitee (ROC). "Jeder bereitet sich vor und hofft, antreten zu dürfen", betonte Welikaja.

Offiziell soll die Olympische Versammlung als oberstes ROC-Gremium am Dienstag über die Teilnahme entscheiden. "Das russische NOK unterstützt jene Athleten, die teilnehmen wollen und respektiert die Meinung derer, die entscheiden, nicht anzutreten."

Wegen des russischen Doping-Skandals hatte das Internationale Olympische Komitee (IOC) vergangene Woche Russland als Nationalteam von den Spielen in Pyeongchang im Februar ausgeschlossen. Dopingfreie Sportler und Mannschaften aus Russland dürfen aber auf Einladung teilnehmen. Präsident Wladimir Putin stellte ihnen die Teilnahme frei.

25 Sperren

25 Sportler wurden vom IOC wegen Verwicklungen in den Dopingskandal lebenslang von Olympia gesperrt. Alle 25 haben nun Berufung beim Obersten Sportgerichtshof (CAS) eingelegt. Sie verlangen, dass ihre Fälle vor dem Beginn der Winterspiele am 9.2. behandelt werden.

Athletensprecherin Sofia Welikaja sagte in diesem Zusammenhang: "Es sollte nicht die fünfte, sechste Garnitur russischer Sportler nach Pyeongchang eingeladen werden, sondern wirklich die Spitze."

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