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17.02.2018

Siebentes Gold für Marit Björgen nach Staffel-Sieg

Die norwegische Staffel gewinnt vor den Schwedinnen und den Russinen.

Marit Björgen hat als Schlussläuferin der Damen-Staffel am Samstag Norwegens nächstes Skilanglauf-Gold in Pyeongchang sichergestellt. Die 37-Jährige skatete 2,0 Sekunden vor Stina Nilsson über die Linie, womit Schweden die Wiederholung des Erfolgs von Sotschi verpasste. Björgen hält nun bei 13 Medaillen (7/4/2), nur eine Goldene fehlt ihr zum Allzeit-Rekord bei Winterspielen.

Björgen setzte sich mit Nilsson im Windschatten in dem 4-x-5-km-Rennen bald nach Beginn des Schlussabschnitts von der Russin Anna Netschajewskaja ab. Die unter olympischer Flagge antretenden Athletinnen aus Russland hatten von Beginn an die Spitze gebildet. Im Finish holte Björgen gleich nach dem letzten, steilen Anstieg in der Abfahrt einen kleinen Vorsprung heraus. Das reichte, Nilsson kam als stärkere Sprinterin nicht mehr heran. Für die Russinnen gab es Bronze (+43,3) vor Finnland (1:02,6).

Björgen hält nun wie Biathlet Ole Einar Björndalen (8/4/1) bei 13 Medaillen und könnte ihren Landsmann mit einer weiteren Goldmedaille an der Spitze der ewigen Bestenliste ablösen. Sie hätte dann eine Bronzemedaille mehr als der nicht für Südkorea nominierte Biathlon-Star. Björgen war auch 2010 beim bisher letzten Norge-Triumph Mitglied des Sieger-Quartetts gewesen.


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