ÖSV sucht die undichte Stelle

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Vor dem nächtlichen Spektakel in Schladming soll Licht in den Slalom-Streit rund um Marcel Hirscher gebracht werden.

Wer hat Marcel Hirscher angepatzt? Wer hat via Wertkarten-Handy eine SMS verfasst, mit der das Gerücht, Hirscher habe sich den Zagreb-Sieg erschwindelt, gezielt vor den österreichischen Slalom-Klassikern in Umlauf gebracht wurde?

Diese Frage interessierte fast mehr als jene nach dem Slalom-Sieger in Schladming, wo am Dienstag ab 17.45 bzw. 20.45 (ORFeins/KURIER-Ticker) gecarvt wird. ÖSV-Sportdirektor Hans Pum lässt ermitteln, verfolgt bereits eine heiße Spur über die Grenzen, schließt auch "Verrat" im eigenen Lager nicht ganz aus.

"Wir werden den Täter finden. Denn das Letzte, was wir in unserem Skisport brauchen können ist so eine Brunnenvergifterei." Kommissar Pum versucht alles, damit Ski-Österreich und Kroatien nicht auseinanderdividiert werden, will unter allen Umständen vermeiden, dass beim Nachtslalom am Dienstag nicht nur die Stangen, sondern außerhalb der Pisten auch die Fetzen fliegen. "Ich habe den kroatischen Präsidenten sogar während seines Kuraufenthaltes besucht."

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Erstellt am 23.01.2012