Österreich besiegte auch Norwegen

ABD0228_20160424 - KATTOWITZ - POLEN: Mitglied des ÖEHV-Trainerstabs Roger Bader am Sonntag, 24. April 2016, vor Beginn einer Ei… © Bild: APA/GEORG HOCHMUTH

Zweiter Sieg im zweiten Spiel beim Eishockey-Österreich-Cup in Graz: 2:1 nach Penaltyschießen.

Österreichs Nationalteam hat sich beim Österreich Cup in Graz für eine starke kämpferische Leistung mit einem 2:1-Sieg n.P. (0:1,0:0,1:0-0:0/1:0) gegen Norwegen belohnt. Dank des zweiten Erfolgs im zweiten Spiel übernahm Österreich die Führung vor den punktegleichen Norwegern, und verteidigt diese am Samstag (18.00 Uhr/live ORF Sport +) im letzten Spiel gegen Frankreich.

Norwegen, im April bei der A-WM dabei, war vor 1.600 Zuschauern in der Liebenauer Eishalle zu Beginn wie erwartet das dominierende Team. Österreich konnte den Anfangselan der Gäste zwar nach einigen Minuten leicht bremsen, verrichtete aber vor allem Defensivarbeit. Mit dem 0:0 zur ersten Pause durfte man nicht unzufrieden sein, zu verdanken war es auch Team-Neuling Lukas Herzog (VSV), der kurz vor Ende des ersten Drittels noch einen Penalty parierte.

In der 28. Minute brachte Villiam Strom nach einer neuerlichen Druckphase die Norweger aber doch mit 1:0 in Führung, konnte die Hausherren damit aber nicht verunsichern. Ganz im Gegenteil zeigte Rot-Weiß-Rot in der Folge seine bis dahin beste und offensivste Phase, verpasste vorerst aber noch den Torerfolg. Der stellte sich schließlich aber kurz vor dem Ende ein, als Lukas Haudum mit dem Ausgleich zum 1:1 die Verlängerung erzwang.

Zufriedener Teamchef

Weil diese torlos endete, fiel die Entscheidung im Penaltyschießen. Dort hielt Herzog seinen Kasten weiterhin sauber, während Manuel Ganahl nach drei vergebenen österreichischen Versuchen schließlich den Sieg perfekt machte. "Ich bin sehr zufrieden und sehr stolz auf die Mannschaft, dass sie diesen Rückstand noch wettgemacht hat", sagte Coach Roger Bader.

Den heimischen Cracks dient der Österreich Cup als Vorbereitung auf die B-WM vom 22. bis 28. April in Kiew. Die drei Turnier-Gegner sind allesamt bei der A-WM vom 5. bis 21. Mai in Köln und Paris im Einsatz.

( Agenturen , SB ) Erstellt am 10.02.2017