NHL: Sabres mit Big Point im Big Apple

dapdNew York Rangers Michael Del Zotto (4) and goalie Henrik Lundqvist (30) react as the Buffalo Sabres celebrate a goal by Tyler Ennis (63) during the third period of an NHL hockey game Friday, March 23, 2012, in New York. The Sabres won 4-1. (Foto:Frank
Foto: dapd Die ratlosen Rangers (links) führen noch immer die Eastern Conference an. Buffalos Jubeltraube (rechts) will weiter für Furore sorgen.

Die Buffalo Sabres gewinnen mit 4:1 bei den New York Rangers und machen das Play-off-Rennen zum Fotofinish.

Spät, aber doch: Die Saison der Buffalo Sabres in der National Hockey League scheint richtig Fahrt aufgenommen zu haben. Das jüngste Erfolgserlebnis feierte das Team von Thomas Vanek ausgerechnet beim Spitzenreiter. Im altehrwürdigen Madison Square Garden von New York ließen die Mannen von Coach Lindy Ruff den heimischen Rangers keine Chance und traten mit einem 4:1-Sieg im Gepäck die Heimreise an.

Dabei hatte der Erfolgsabend aus Sabres-Sicht mehr als glücklich begonnen. Der 25-jährige Travis Turnbull machte sich nach einem Bully im eigenen Drittel gegen zwei Gegner auf den Weg in Richtung Rangers-Goalie Henrik Lundqvist. Turnbull hatte das Gehäuse von Lundqvist, der zuvor mit einer Glanzparade gegen Stafford den Rückstand verhindert hatte, bereits passiert, ehe sein Rückhand-Pass vor das Tor die Kufen von Rangers-Verteidiger Jon Mitchell traf und unter dem überraschten Lundqvist hindurch ins Tor schlitterte. Es war Turnbulls erstes NHL-Tor im erst zweiten Spiel.

Zwar kamen die Rangers durch Boyle zwischenzeitlich zum Ausgleich, doch ein Doppelpack von Drew Stafford, sowie ein Treffer von Tyler Ennis entschieden das Spiel zu Gunsten der Gäste - Torhüter Miller hielt einmal mehr seinen Kasten (fast) sauber. Thomas Vanek kam auf knapp 15 Minuten Eiszeit, gab dabei jedoch keinen einzigen Schuss auf das gegnerische Tor ab und blieb auch sonst unauffällig.

Ennis versuchte sich nach Spiel an einer Erklärung, warum es für sein Team gerade "läuft": "Wir sind einfach ein Haufen mit Selbstbewusstsein. Jedes Spiel ist ein neuer Test für uns, wir dürfen uns immer nur auf das nächste Spiel konzentrieren. Wir spielen gut, Millsy (Goalie Ryan Miller Anm.) scheint alles zu halten und das gibt uns natürlich jede Menge Selbstvertrauen."

Rechenspiele

Da die Washington Capitals zeitgleich eine bittere 3:4-Heimniederlage nach Overtime gegen Winnepeg einstecken mussten und auch die Divisions-Rivalen aus Ottawa mit 1:5 in Montreal unter die Räder kamen, ist der Kampf um Play-off-Plätze acht Spiele vor dem Ende der Regular Season spannender denn je.

Buffalo hat als neunt platziertes Team in der Eastern Conference ebenso 82 Punkte wie die Caps aus der Hauptstadt. Nur zwei Punkte davor rangiert Ottawa aktuell auf Rang sieben.

Wirklich spannend wird es dann am Dienstag. Da treffen einander Sabres und Capitals in Washington zum direkten Duell.

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(kurier) Erstellt am
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