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06.01.2012

NHL: Bruins bleiben Torfabrik der Liga

Der Stanley-Cup-Champion aus New England fegt die Calgary Flames mit 9:0 vom Eis.

Es war beschämend", brachte es Calgary-Kapitän Jarome Iginla nach dem Spiel seiner Flames in Boston auf den Punkt. Die Bruins, ihres Zeichens amtierender Stanley-Cup-Champion, hatten die Gäste soeben mit 9:0 vom Eis geschossen. Es war der neunte Sieg im zehnten Spiel für Zdeno Chara und Co., die dabei nicht weniger als 49 Tore auf die Haben-Seite bringen konnten. In bislang 37 Spielen konnte Boston ganze elf Mal sechs oder mehr Tore erzielen.

Mit insgesamt 138 geschossenen Toren sind Bruins auch Liga-weit Spitze. Dazu kommen lediglich 69 Gegentreffer - ebenfalls der beste Wert aller NHL-Teams. Bei einem Spiel weniger als die um einen Punkt führenden Rangers ist man aktuell auch das nach Verlustpunkten beste Team der Liga. Einzig der maue Saisonstart verhinderte einen noch größeren Vorsprung auf die Konkurrenz.

Die große Stärke der Bruins liegt dabei in der Ausgeglichenheit ihres Kaders. Mit Tim Thomas und Tuukka Rask haben beide Torhüter eine Fangquote von über 94 Prozent, sowie einen Gegentordurchschnitt von unter zwei Treffern pro Spiel. Im Angriff haben gleich drei Linien mehr als 60 Scorerpunkte, die beiden ersten sogar über 80. Doch bereits am Samstag wartet der nächste große Test auf die Bruins - es kommt zum Stanley-Cup-Rematch mit den Vancouver Canucks. Eishockeyfreunden scheint ein sportlicher Leckerbissen garantiert.

Eishockey andernorts

Die Winter-Classic-Sieger der New York Rangers kamen indes gegen die Florida Panthers zu einem knappen 3:2-Sieg nach Verlängerung., während die Philadelphia Flyers im Topspiel des Abends die Chicago Blackhawks im Wells Fargo Center mit 5:4 besiegen konnten. Im Westen kassierten die Nashville Predators nach drei Siegen in Folge eine 1:4-Heimniederlage gegen die Dallas Stars.

Die Österreicher-Clubs Buffalo Sabres (Thomas Vanek/11. Platz), New York Islanders (Michael Grabner/14. Platz) und Carolina Hurricanes (Andreas Nödl/15. Platz) liegen derzeit hinter den Play-off-Rängen zurück und sind allesamt erst in der Nacht auf Samstag im Einsatz.

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