Maze-Unterwäsche regelkonform, aber…

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Zähneknirschend gibt die FIS der Slowenin Recht, sucht aber offenbar nach Wegen, das Material zu verbieten.

Die von Tina Maze beim Super-G in Bad Kleinkirchheim (8.1.) getragene Unterwäsche war regelkonform. Das ergab die Analyse der Ski-Unterwäsche der Slowenin, ihr 2. Platz bleibt somit bestehen.

Die FIS empfahl aber den Teams und Athleten, derartige Unterwäsche nicht in den Rennen zu tragen.

"Die Analyse hat gezeigt, dass die einteilige Unterbekleidung eine Art von Membran, die auch als eine Form von Plastik betrachtet werden könnte, enthält. Folglich wird empfohlen, dass diese lange, einteilige Unterbekleidung von Athleten nicht in Rennen getragen wird", lautete die FIS-Empfehlung in einer Aussendung.

Die in den vergangenen Tagen vielerorts heiß diskutierte Unterwäsche von Maze hat aber eben die FIS-Porosimeter-Kontrolle bestanden, die von den FIS-Regeln vorgeschriebene Luftdurchlässigkeit wurde erfüllt.

Offensichtlich sucht die FIS aber noch nach Wegen, um die Verwendung dieses Materials zu unterbinden. Nach dem Rennen in Österreich hatte das Team aus der Schweiz Protest eingelegt.

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Erstellt am 14.01.2012