Härteste Saison für Vanek

dapdBuffalo Sabres Cody Hodgson (19) celebrates his goal with Tyler Myers (57) and Thomas Vanek (26), of Austria, against the Montreal Canadiens during the first period of an NHL hockey game in Buffalo, N.Y., Wednesday, March 21, 2012. The Sabres won 3-0.
Foto: dapd Erster Gratulant: Thomas Vanek (re.) assistierte zum 3:0 durch Cody Hodgson (Mitte).

Buffalo hat nach dem 3:0 gegen Montreal gute Chancen auf den Einzug ins Play-off. Noch acht Runden sind zu Spielen.

Sie machen es also wieder spannend. Thomas Vanek und die Buffalo Sabres liegen acht Spiele vor dem Ende des Grunddurchganges in der National Hockey League punktegleich hinter Washington auf dem neunten Platz. Das Viertelfinale der Eastern Conference ist bei 16 noch zu vergebenen Punkten also wieder in Reichweite.

Am Mittwoch besiegten die Sabres die Montreal Canadiens im First-Niagra-Center von Buffalo mit 3:0 und hatten danach wie die Washington Capitals 80 Zähler. Bei Punktegleichheit liegt Washington vor den Sabres, da die Capitals mehr Spiele ohne Verlängerung gewonnen haben.

Österreichs Stürmerstar Thomas Vanek bereitete den Treffer zum Endstand von Cody Hodgson (53./PP) vor, Matchwinner aber waren Hodgson und Torhüter Ryan Miller. Der Ende Februar von den Vancouver Canucks verpflichtete Hodgson brachte die Sabres in der 7. Minute mit seinem ersten Tor für seinen neuen Club in Führung. Miller wehrte alle 34 Torschüsse ab und blieb zum sechsten Mal in dieser Saison ohne Gegentreffer.

Insgesamt ist die Saison für Vanek die wohl härteste in seiner NHL-Karriere. Der 28-jährige Steirer liegt nach 70 Saisoneinsätzen bei 23 Toren. In den sechs Jahren zuvor waren 25 Tore in seiner Premierensaison 2005/2006 die bisher schlechteste Ausbeute. Damals kam er im Play-off noch auf zehn weitere Treffer.

Restprogramm

In den restlichen acht Partien muss Buffalo auch noch fünf Mal auswärts antreten, gleich heute beim Tabellenführer New York Rangers.

Nur noch theoretische Chancen haben Andreas Nödl und die Carolina Hurricanes (fünf Punkte Rückstand) und Michael Grabner und die New York Islanders (neun Punkte zurück). Auch diese beiden kommen lange nicht an ihre Statistiken aus der Vorsaison heran. Nödl hat erst sieben Scorerpunkte (letzte Saison 22), Grabner nur 27 (letzte Saison 34 Tore und 18 Assists).

(kurier) Erstellt am
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