Sport | Wintersport
05.12.2011

Eisiges Training in Lake Louise

Die Speed-Spezialisten trainieren bei zweistelligen Minusgraden für die erste Weltcup-Abfahrt der Saison am Samstag.

Die Schneimeister in den Alpen hätten ihre Freude mit jenem Wetter, das die Herren Abfahrer in Kanada frösteln macht: Zweistellige Minusgrade werden wieder für Bilder von verpickten Gesichtern sorgen, wenn die schnellsten Ski-Herren im Ziel in Lake Louise abschwingen.

Mittwoch findet in Alberta das erste von drei Trainings für die erste Abfahrt der Saison am kommenden Samstag (19.30 Uhr, live ORFeins) statt, mit dabei ist auch Stehaufmann Mario Scheiber. Und das, obwohl der Osttiroler neuerlich mit einer Verletzung zu kämpfen hat, allerdings handelt es sich dieses Mal nicht um kaputte Knochen oder Bänder - nein, der 28-Jährige aus dem Defereggental hat sich beim Ski-Doo-Fahren den Rücken verrissen.

Starten wird er dennoch, Scheiber hat schon Ärgeres überstanden, etwa neun zweite Plätze in Weltcuprennen seit 2005. Einen solchen heimste er auch 2010 in der Abfahrt von Lake Louise ein (hinter dem inzwischen zurückgetretenen Michael Walchhofer).

Weil Mario Scheiber wegen einer schweren Verkühlung heuer das Sommertraining in Chile verpasst hat, wäre das Jubiläum freilich gar nicht so unwillkommen. Oder reicht es gar zur Sieg-Premiere?