Eishockey: "Wir sind eine A-Nation"

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Das Ziel der Spieler bei der B-WM in Laibach ist ganz klar: "Der Wiederaufstieg. Mit Platz drei sind wir sicher nicht zufrieden."

Die Liste der Abwesenden ist auch heuer wieder lang geworden. Thomas Vanek, Andreas Nödl (beide angeschlagen), Oliver Setzinger (suspendiert), Thommy Pöck, Philipp und Robert Lukas, David Schuller, Andre und Philippe Lakos, Rafael Rotter, Markus Peintner, Roland Kaspitz, Bernd Brückler und Jürgen Penker sind die bekanntesten, auf die Österreichs Teamchef Manny Viveiros bei der B-WM verzichtet oder verzichten muss.

Die letzte Phase der Vorbereitung auf das WM-Turnier steigt in Feldkirch, wo das Team Mittwoch (20.20 Uhr) und Donnerstag (18 Uhr beide Spiele auf ORF Sport+) gegen die Schweiz (auf Rang sieben in der Weltrangliste) testet.

Mit dabei sind auch drei Schweiz-Legionäre: Stefan Ulmer (21), Stammspieler bei Erstligist Lugano, sein Bruder Martin (23) von Zweitligist Lausanne und Teamdebütant Patrick Obrist (19) aus dem Nachwuchs des EV Zug.

Hoffnungsträger

Die besten Karten auf eine WM-Teilnahme hat Stefan Ulmer, der trotz seines 1,76 Meter kleinen Körpers seit Jahren Österreichs größte Verteidiger-Hoffnung ist. Im Gespräch mit der Austria Presse Agentur rät der Vorarlberger jungen Österreichern "es im Ausland zu versuchen. Die Liga macht es unseren Spielern mit der Ausländerregel nicht leicht. Ich sehe viele Spieler, die in der Entwicklung stehen bleiben. Die Liga macht viele Talente kaputt und beschädigt damit auch das Nationalteam."

Das Ziel der Spieler sei in Laibach ganz klar "der Wiederaufstieg. Mit Platz drei sind wir sicher nicht zufrieden. Ich glaube schon, dass wir eine A-Nation sind".

Um bei der WM 2013 in Finnland und Schweden wieder zu den 16 besten Eishockey-Ländern zu gehören, muss Österreich bei der B-WM in der Gruppe mit Ukraine, Großbritannien, Ungarn, Japan und Slowenien zumindest Zweiter werden.

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Erstellt am 10.04.2012