Eishockey: Duell der Teamchef-Assistenten

Rob Daum und Christian Weber.
Foto: apa Meisterlich: Rob Daum (li, mit Christian Weber) hat aus Linz einen Finalisten gemacht.

Im EBEL-Finale zwischen Linz und KAC kommt es auch zum Aufeinandertreffen von Rob Daum und Christian Weber.

Die KURIER-Prognose war erneut richtig: Die Black Wings Linz und der KAC spielen um den Eishockeytitel. Dass beide nur jeweils fünf Spiele benötigten, zeigt, in welcher tollen Form sich die Finalisten befinden. Da zwei österreichische Teams ins Finale aufgestiegen sind, geht es also auch um den nationalen Meistertitel.

Erster nach dem Grunddurchgang, Erster nach der Platzierungsrunde und mit 4:1 an Siegen über Laibach hinweggerauscht – Rob Daum hat aus dem vermeintlichen Underdog ein Klasseteam geformt. "Im Finale gegen den Rekordmeister zu spielen, ist eine besondere Herausforderung", sagt der Coach, der aus der hoch angesehenen Akademie der Edmonton Oilers kommt.

"Mission 30"

Der KAC hat Mitfavorit Zagreb mit zwei Auswärtssiegen ausgeschaltet. Dass man gerade im Dom Sportovo mit dem 5:2 den Schlusspunkt setzte, ist ein Beweis der tollen Form. Jetzt wird in Klagenfurt die "Mission 30" (gemeint der 30. Meistertitel) angegangen. Sie beginnt mit zwei trainingsfreien Tagen. "Das haben sich die Spieler verdient", sagt Christian Weber. Und dann geht es mit einem Auswärtsspiel in Linz weiter.

Linz gegen KAC ist auch das Duell der beiden Assistenten von Österreichs Teamchef Manny Viveiros. Bisher steht es 1:0 für Weber, der sein Debüt beim KAC mit einem 3:2-Erfolg in Linz feierte. Die Best-of-seven-Finalserie beginnt am Donnerstag. Der Meister steht spätestens am 5. April fest.

(kurier / Rudolf Cijan) Erstellt am
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