Tom Pokel war nach dem 2:4 gegen Bozen keineswegs besorgt.

© Georg Diener Agentur Diener/DIENER / Alex Domanski

Eishockey
12/01/2014

Capitals-Coach bleibt nach Pleitenserie ruhig

Nach der vierten Heimniederlage in Folge ist Tom Pokel dennoch optimistisch.

von Peter Karlik

Der letzte Heimsieg der Vienna Capitals datiert vom 26. Oktober. Eine lange Zeit für eine Mannschaft, die angetreten ist, um ins Finale zu kommen. Vor mehr als einem Monat haben die Wiener Linz mit 3:2 nach dem Penaltyschießen besiegt. Danach gab es Niederlagen gegen KAC, Znaim, Laibach und am Sonntag auch gegen Bozen.

Umso überraschender, dass Headcoach Tom Pokel keineswegs besorgt war nach dem 2:4: "Wir agieren vielleicht manchmal ängstlich. Aber in Wahrheit spielen wir jetzt besser, als zu Saisonbeginn, als wir alle engen Spiele gewonnen haben." Einzig wegen der schlechten Chancenauswertung kommt trotz der guten Arbeit derzeit nichts Zählbares heraus. Deshalb sei es jetzt wichtig, nicht negativ zu werden. "Ganz ehrlich", sagt Pokel, "ich bin jetzt viel zuversichtlicher mit diesem Team, als ich es vor einem Monat war. Die Stürmer arbeiten viel besser in der Defensive, wir sind mehr ein Team als je zuvor. Wir haben vieles in den letzten Wochen ausgebügelt."

Gut bei der aktuellen Heim-Serie ist, dass sein Team am Donnerstag gegen Fehervar wieder auswärts spielen darf. Bei der Besetzung des letzten Kaderplatzes, den Gratton wegen seiner Operation nicht übernehmen kann, gibt es keinen Stress: "Wir haben jene Strategie, dass wir uns am Markt umsehen. Aber wir wissen, dass die Kandidaten immer billiger werden, je länger wir warten."

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