Eine Million für den Grand Slam

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Die österreichischen Springer stellen die größten Favoriten auf den Vierfach-Sieg bei der Schanzentournee.

Waren das noch Zeiten, als ein erfolgreicher Skispringer eine Gemischtwarenhandlung hätte aufmachen können. Ernst Vettori, zweimaliger Tourneesieger und heute Nordischer Direktor des ÖSV, wurde seinerzeit regelrecht überhäuft mit teils seltsamen Sachpreisen. "Sogar ein Schweißgerät war dabei", erinnert sich Vettori.

Einem Überflieger von heute winkt bei der 60. Vierschanzentournee eine besondere Prämie: Die Veranstalter schütten eine Million Franken aus, sollte es einem Springer gelingen, alle vier Tournee-Springen zu gewinnen – den sogenannten Grand Slam. In 59 Jahren Tournee-Geschichte ist erst einem Skispringer dieses Kunststück gelungen – Sven Hannawald, 2001/2002.

Favoriten

Der Deutsche, Zaungast bei der Tournee, fürchtet, dass es ihm einer der österreichischen Seriensieger gleichtun könnte. Mit Gregor Schlierenzauer, Thomas Morgenstern und dem aktuellen Weltcup-Leader Andreas Kofler kommen gleich drei Top-Favoriten aus dem österreichischen Adlerhorst.

Den siebenten Startplatz ergatterte der Steirer Wolfgang Loitzl, der Tournee-Sieger 2008/09, der am Mittwoch in Engelberg das Continental-Cup-Springen gewann.

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Erstellt am 28.12.2011