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24.12.2017

EBEL: Zu Weihnachten klingeln nicht nur die Glocken

Nur zwei freie Tage haben die Profis am Wochenende. Danach stürmen die Fans die Hallen.

Traditionell zu Weihnachten klingelt es in der Eishockey-Liga auch in den Kassen der Vereine. Während Linz zum Beispiel fast bei jedem Spiel mit 4865 Zuschauern ausverkauft ist, haben Vereine wie die Vienna Capitals zwischen Weihnachten und Neujahr ein deutliches Zuschauerplus. Viele Fans schenken Tickets, oder leisten sich in den Ferien den Besuch, für den sie sparen mussten.

Die Wiener empfangen am Donnerstag Fehervar, am Samstag Linz. Vor allem gegen Linz wird die 7000er-Arena gut gefüllt sein.

Weil aber bereits am 26. Dezember die nächste Runde (Capitals in Znaim) ansteht, haben die Spieler und Trainer kaum Zeit zur Besinnung. Nach dem 5:7 im Auswärtsspiel in Klagenfurt am Freitag haben die Wiener wie die meisten anderen Spieler in der Liga auch nur Samstag und Sonntag frei. Am Montag bitten die Trainer bereits wieder zur Vorbereitung auf die Dienstag-Spiele auf das Eis.

In der Ferne

Caps-Verteidiger Jamie Fraser ist mit seiner Familie zu Weihnachten nur per Video-Telefonie verbunden. Seine schwangere Frau Danielle flog mit Sohn Jack zur Familie nach Kanada. Andreas Nödls Frau Jena Leigh lebt mit den Kindern Leighton, Jax und Rylan in Philadelphia. "Es wird ganz ruhig, also Fondue-Essen und ein Glas Wein trinken", sagt der Kapitän der Wiener.

Richtig Freude hat Wiens Trainer Serge Aubin. "Meine Tochter kommt aus Hamburg nach Wien. Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam feiern können. Wir sehen uns sehr selten."

Die ersten Weihnachten nach mehr als zehn Jahren feiert Peter Schneider in Wien. Der 26-Jährige kehrte im November aus Nordamerika zurück. "Ich werde bei meinen Eltern, gemeinsam mit meinen Geschwistern, in Klosterneuburg feiern. Ich freue mich sehr darauf nach der langen Zeit im Ausland."