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Sport Wintersport
09/16/2012

EBEL: Nächster Kantersieg von Salzburg

Zwei Tage nach dem 9:0 gegen Innsbruck gewinnen die Salzburger in Fehervar 9:2. Auswärtssiege für KAC, VSV, Graz.

Vor dem Abendspiel zwischen Zagreb und Vienna Capitals im römischen Amphitheater von Pula hat es durchwegs Auswärtssiege in der vierten Runde der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) gegeben. Salzburg fuhr bei Fehervar einen 9:2-(2:1,1:1,6:0)-Kantersieg ein, die Red-Bull-Cracks erzielten damit zum zweiten Mal in Folge neun Tore. KAC gewann beim HC Innsbruck 3:2, VSV bei den Black Wings Linz 5:2, die Graz 99er beim Dornbirner EC 4:2 und Znojmo bei Olimpija Ljubljana 5:1. VSV schob sich mit sieben Punkten zumindest vorrübergehend vor Salzburg (6) in Führung.

Die Salzburger machten mit dem ungarischen Vertreter in der Österreich-Liga kurzen Prozess. Nach eher noch gemächlichen 40 Minuten (3:2-Führung) drehten die Mozartstädter im finalen Abschnitt so richtig auf und zündeten ein regelrechtes Feuerwerk. Gleich acht Spieler trugen sich in die Trefferliste ein, Heinrich (11.), Di Benedetto (20.), Pöck (35.), Kinaseweitsch (41.), Lupaschuk (52./SH), Duncan (52./SH) und Keller (59./PP) waren einmal erfolgreich, Regier sorgte für einen Doppelpack. In Reihen der Salzburger feierte Daniel Welser nach Ablauf seiner Sperre sein Saisondebüt.

Innsbruck weiter sieglos

Zwei Tage nach dem 0:9-Debakel in Salzburg verlor Innsbruck vor eigenem Publikum gegen Klagenfurt und muss damit nach vier Runden weiterhin auf den ersten Sieg warten. Der Liganeuling ging vor 2.000 Fans durch McGregor schnell in Führung (3.), doch kurz vor der ersten Pause glich Reichel (20.) aus. Im zweiten Abschnitt schoss Lundmark mit zwei Powerplay-Toren den KAC mit 3:1 in Front, im Schlussdrittel gelang den aufopfernd kämpfenden Innsbrucker Haien nur noch der Anschlusstreffer durch Switzer (45.).

Zweite Pleite für den Meister

Meister Linz kassierte im dritten Heimspiel die zweite Niederlage. Die Gastgeber waren bereits nach dem ersten Durchgang mit 2:3 im Rückstand gelegen. Anstatt den Spieß noch umzudrehen, mussten sie weitere zwei Gegentreffer hinnehmen. Die Villacher kamen insgesamt zu besseren Torchancen und präsentierten sich effizienter. Das 4:2 durch Damon (44.) gelang in Unterzahl, damit war der Vorwärtsdrang der Oberösterreicher endgültig unterbunden.

Nichts wurde aus den ersten Heimpunkten vorn Dornbirn. Topmotiviert ins Spiel gegangen, fiel der erste Treffer allerdings aufseiten der Steirer. Labelle traf in Überzahl (5.), wenig später glich Bois ebenfalls im Powerplay aus (11.) aus. Doch Reinthaler setzte nach (15.), womit Graz mit einer 2:1-Führung in die erste Pause ging. Nach einem flotten, aber torlosen Mittelabschnitt, starteten die Bulldogs im finalen Drittel fulminant und glichen durch D`Aversa (44.) zum 2:2 aus. Doch Van Ballegooie (51.) und Iberer (60./empty net) führten die Entscheidung zugunsten des Gästeteams herbei.

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