Sport | Wintersport
20.01.2012

Drei Fragen an Mario Scheiber

Mario Scheiber feierte seine bislang größten sportlichen Erfolge auf der Streif und freut sich auf das Rennen.

In drei Weltcup-Abfahrten auf der Kitzbühler Streif war Mario Scheiber einmal Zweiter und zweimal Vierter. Im Comeback-Jahr langer Verletzungspause freut sich der Osttiroler schon auf die Kulisse in Kitzbühel. Im ersten Trainingslauf war nur Landsmann Klaus Kröll schneller als Scheiber.

Worin sehen Sie die Gründe für Ihre bemerkenswerte Abfahrtsbilanz auf der Streif?
Mario Scheiber: Es taugt mir hier extrem, die Kulisse, die Leute, die Piste. Ein Podestplatz oder ganz oben zu stehen, wäre natürlich wieder schön. Die Motivation ist vielleicht in Kitzbühel noch einmal mehr, weil so viele Leute und Prominenz da ist, die man nur im Fernsehen sieht. Vielleicht macht mich das so schnell. Andererseits kann es auch nach hinten los gehen, wenn man zu viel will und mit der Brechstangen alles riskiert oder probiert.

Frage: Haben Sie die Bilder vom zweiten Platz 2008 noch manchmal vor dem Auge?
Natürlich. Jedes Mal wenn ich herkomme, kommen die Erinnerungen, dass ich hier dreimal super gefahren bin. Vielleicht ist das im Unterbewusstsein, dass ich hier immer gut gefahren bin. Auch wenn du vielleicht nicht so richtig die Form hast, dass du vielleicht trotzdem gut fahren kannst.

Die Schweizer sind viermal in Folge in der Streif-Abfahrt unbesiegt. Wie lautet die Kampfansage?
Ich bin jetzt dreimal die Abfahrt gefahren und dreimal bei der Siegerehrung gewesen. Das will ich auch das vierte Mal schaffen. Ganz vorne wäre ein Ziel, aber da muss natürlich alles
passen. Wenn ich so fahre wie im Dienstag-Training und mit noch ein bisserl mehr Aggressivität, dann schaut es nicht so schlecht aus. Und dann schauen, was die anderen machen. Der Cuche ist natürlich sehr, sehr schwierig zu schlagen. Aber Klaus Kröll, Beat Feuz und Bode Miller auch. Da sind sehr heiße Kandidaten dabei, die gut in Form sind. Das wird sicher ein schwieriges und spannendes Rennen werden.

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