Nasenreiberl von Stefan Geier für Jamie Fraser

© Agentur Diener/ Kuess

Eishockey
02/19/2017

Der KAC zeigte den Capitals die Grenzen auf

Nach dem 2:4 können die Wiener erst am Dienstag gegen Innsbruck Platz eins fixieren.

von Peter Karlik

Welchen Einfluss Schiedsrichter auf den Ausgang einer Partie haben können, wurde am Sonntag beim 4:2-Erfolg des KAC gegen die Vienna Capitals ersichtlich. Nachdem Andreas Nödl beim Stand von 1:2 aus der Sicht der Wiener wegen eines Stockschlages auf die Strafbank hatte müssen, kritisierte Kollege Rotter die Referees. Mit wenig Fingerspitzengefühl schloss Manuel Nikolic auch Rotter aus. Die folgende Zwei-Mann-Überzahl war entscheidend: Hurtubise (52.) und Kapstad (53.) schossen den KAC zu einer 4:1-Führung.

Doch die Partie auf diese eine strittige Entscheidung zu reduzieren, würde dem Spiel nicht gerecht werden. Denn KAC und Capitals boten den 3600 Fans Eishockey auf höchstem Liga-Niveau. Die Partie ging auf und ab, die Tormänner Madlener und Lamoureux waren schon nach wenigen Sekunden warm geschossen. Eine Traumkombination von Nödl und Rotter schloss Brocklehurst mit einem Stangenschuss ab. Auf der Gegenseite hatte Robar einen Nachschuss zum 1:0 versenkt (3.).

Lundmark blieb draußen

Lundmark, der sich bei einem spektakulären Check von Bowman verletzt hatte, erzielte trotz Schmerzen das 2:0 (13.). Der Kanadier blieb nach dem ersten Drittel in der Kabine. Die Wiener hatten immer wieder gute Chancen, Aber nur Vause traf in Unterzahl zum 1:2 (34.). Nach dem KAC-Dopplelschlag im Powerplay kam Peters 2:4 (58.) zu spät für eine Wende. Gegen den KAC haben die Wiener nach dem 0:5 und dem 2:4 eine klar negative Bilanz in der Platzierungsrunde. „Ich hoffe, die Niederlage war ein guter Lernprozess für uns – speziell für die Play-offs“, sagte Capitals-Coach Aubin.

An Punkten wurden die Capitals von Salzburg eingeholt, da diese die Torlawine von Innsbruck mit 9:7 gewannen. Die Wiener können dennoch mit einem Erfolg am Dienstag gegen Innsbruck Platz eins fixieren. Das würde die Teilnahme an der Champions League bedeuten und dass die Wiener als Erster ihren Viertelfinalgegner auswählen können.

Ergebnisse

Platzierungsrunde:

HCB Südtirol - Black Wings Linz 6:2 (2:1,3:0,1:1).
Bozen, 2.339. Tore: Glenn (5.), Reid (7./PP), Frank (23./SH), Gander (29.), Frigo (36.), Luoma (51.) bzw. Piche (13./PP), Palin (53./PP). Strafminuten: 15 bzw. 17.

KAC - Vienna Capitals 4:2 (2:0,0:1,2:1).
Klagenfurt, 3.548. Tore: Robar (3.), Lundmark (13.), Hurtubise (52./PP2), Kapstad (53./PP) bzw. Vause (34./SH), Peter (59.). Strafminuten: 10 bzw. 16.

HC Innsbruck - Red Bull Salzburg 7:9 (3:2,2:1,2:6).
Innsbruck, 2.000. Tore: Clark (14., 19./PP), Sedivy (15./PP), Mitterdorfer (27./SH), Spurgeon (34.), Stach (51.), Smith (52.) bzw. Olson (3.), Schiechl (3.), Hochkofler (28.), Flood (43.), Rauchenwald (43.), Trattnig (49.), Thomas (58.), Welser (59.), Hughes (60./empty net). Strafminuten: 12 bzw. 8 plus 10 Disziplinar Hughes.

Qualifikationsrunde

Olimpija Ljubljana - VSV 4:5 n.V. (2:1,1:1,1:2;0:1).
Ljubljana, 1.212. Tore: Chvatal (12.), Guimond (16.), Gabor (33., 49.) bzw. Verlic (13./PP, 67.), Hunter (24./PP), Urbas (56., 60.). Strafminuten: 6 bzw. 6.

Dornbirner EC - Znojmo 4:2 (0:0,3:1,1:1).
Dornbirn, 3.204. Tore: Grabher Meier (26./PP, 37./PP), Haberl (30.), BcBride (46.) bzw. Bartos (25./PP), Lattner (56.). Strafminuten: 4 bzw. 12.

Fehervar - Graz 99ers 1:3 (0:1,0:1,1:1).
Szekesfehervar, 2.063. Tore: Bodo (52.) bzw. Pelech (7.), Siddall (28./PP), Pöck (51.). Strafminuten: 12 bzw. 16.

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