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Sport Wintersport
02/28/2012

"Caps" vertagen die Entscheidung

Die Wiener siegen in Linz mit 6:3 und kommen in der Viertelfinal-Serie auf 2:3 heran.

von Peter Karlik

Sollten sich die Vienna Capitals in Vienna Icecats umbenennen? Wie jene Katzen, denen sieben Leben nachgesagt werden, scheinen die Wiener nicht von der Bildfläche verschwinden zu wollen.

Die Capitals verkürzten mit dem fulminanten 6:3-Erfolg in Linz in der Best-of-seven-Serie auf 2:3 und wehrten somit den ersten Matchpuck der Linzer ab. Am Donnerstag haben die Wiener die Chance im Heimspiel gegen die Linzer auszugleichen. Plötzlich ist auch die Chance auf das Semifinale wieder viel größer geworden, haben die Wiener doch schon zwei Mal in Linz gewonnen.

Wiener Torreigen

Das Spiel in Linz war ein Spiegelbild der vorangegangenen. Die Capitals erarbeiteten sich gute Chancen, vergaben aber zu Beginn auch viele. Die Linzer gingen im zweiten Powerplay durch einen von Brian Lebler abgefälschten Schuss von Linz-Kapitän Curtis Murphy in Führung (9.). Die Wiener spielten aber genauso weiter. Allerdings auch bei der Chancenauswertung. Ferland, Gratton und Rodman vergaben sehr gute Möglichkeiten. Erst mit einem Geniestreich der ersten Wiener Angriffsformation gelang den Capitals der Ausgleich. Fortier spielte einen gefühlvollen Pass in die Tiefe, Gratton startete perfekt und ließ den Puck Linz-Keeper Westlund zwischen den Beinen durchrutschen.`

Spektakulär wurde die Partie im Mitteldrittel. Der erst 19-jährige Nachwuchsspieler Mario Seidl brachte die Capitals mit einem genauen Schuss unter die Latte 2:1 in Führung. Und nach Ferlands Schupfer ins Kreuzeck zum 3:1 (26.) schienen die Capitals auf die Siegerstraße gefunden zu haben. Doch nur 25 Sekunden später ging das rote Licht wieder hinter dem Wiener Tor an. Murphy zog ab, Ouellette fälschte im Stil eines Klasse-Stürmers zum 2:3 ab. Eine Vorentscheidung gelang Gunnarssson, der aus fünf Metern durchzog, Westlund konnte nicht einmal reagieren (37.). Ein Tor, das in der NHL bei den Best-of-Videos zu sehen sein würde.

Auf den erneuten Linzer Anschlusstreffer durch Mairitsch (43.) zum 3:4 antwortete erneut Gunnarsson mit einem harten Schuss zum 5:3 für Wien, Ferland traf in der Schlussminute zum 6:3.

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