Sport | Wintersport
31.01.2012

Caps stehen gegen Znaim in der Pflicht

EBEL: Mit einem Sieg vor eigenem Publikum könnten die Capitals den Sprung in die Play-off-Ränge schaffen.

Fünf Spiele bleiben den Vienna Capitals noch in der Qualifikationsrunde für das Viertelfinal-Play-off. Mit einem Sieg gegen Znaim am Dienstag können die Capitals vor eigenem Publikum den Sprung auf Platz zwei schaffen, und damit zurück in die Play-off-Ränge. Die bisherigen Saisonergebnisse der Capitals gegen die Tschechen sprechen klar für sich. Im direkten Duell führen die Caps mit 4:0-Siegen und einem Torverhältnis von 22:10.

"Wenn wir in die Play-offs kommen wollen, müssen wir zumindest vier unserer verbleibenden fünf Spiele gewinnen. Dann haben wir es aus eigener Kraft geschafft und müssen nicht auf die Hilfe der anderen hoffen. Das wird schwer, aber es ist machbar", sagt Headcoach Tommy Samuelsson. "Voller Angriff, direkter Weg zum Tor und viel Verkehr vor dem gegnerischen Tormann. So, wie wir es vor dem Villach-Spiel gezeigt haben. Die Jungs können das und ich will es am Dienstag und in den verbleibenden Spielen auch sehen."

Realismus

Samuelsson hat am Montag auch noch viele Einzelgespräche geführt. "Ich habe meinen Spielern die Augen geöffnet. Wenn wir gegen Znaim verlieren, wird es schwer, noch einmal zurückzukommen. So realistisch muss man sein."

Auch Kapitän Benoît Gratton nimmt seine Kollegen in die Pflicht: "Viele von uns waren schon oft in solchen Situationen und sollten mit dem Druck umgehen können. Es gibt jetzt kein Morgen mehr und auch keine Ausreden. Ich habe sehr viel mit den Jungs gesprochen. Alle wollen da durch und wir werden es auch schaffen."

Alle wollen, aber alle können nicht. Ob heute der gesamte Kader zur Verfügung stehen wird, ist noch offen. Samuelsson: "Viele haben in den letzten Tagen mit Fieber zu kämpfen gehabt."