Caps: Samuelsson-Verbleib ungeklärt

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Foto: apa Ob der Caps-Coach den Wienern erhalten bleibt, ist vorerst noch nicht geklärt.

Cheftrainer Tommy Samuelsson hat sich noch nicht deklariert, ob er bleiben will.

Bei manchen Klubs werden Verträge bereits in November verlängert. Bei anderen erst im Sommer. Die Vienna Capitals waren traditionell meistens spät dran. Dennoch sollte eine der wichtigsten Entscheidungen demnächst getroffen werden: jene über den Trainer. Denn er sollte ja auch mitbestimmen, welche Spieler bleiben oder kommen.

Der Zweijahresvertrag von Tommy Samuelsson läuft mit Ende der Saison aus. Doch der Schwede, der die Caps zum Titelfavorit gemacht hat, hat sich noch nicht deklariert, ob er in Wien bleiben will. „Wir haben im Dezember 13 Spiele gehabt. Ich habe mir wirklich noch keine Gedanken darüber gemacht“, sagt Samuelsson. Ein Gespräch mit Manager Franz Kalla und Scout Bernd Freimüller über die Zukunft hat es am Montag bereits gegeben. Freimüller präzisiert: „Wir sind Profis. Natürlich plant man die nächste Saison. Auch dann, wenn man selbst noch keinen Vertrag hat.“

Eines versichert der ehemalige Scout des NHL-Klubs Atlanta Thrashers: „Die Mannschaft, die es heuer gibt, wird es nächstes Jahr nicht mehr geben.“ Aber nicht aus Leistungsgründen, sondern weil einige Spieler in der Punkteregel höher bewertet werden. Eine Liste mit Spielern, die für die Capitals interessant sind, liege seit November im Caps-Büro. Es gebe aber auch einige, bei denen man erst die entscheidende Meisterschaftsphase abwarten wolle.

Vor der heutigen Partie in Laibach gab der Tabellenführer bekannt, dass Tony Romano nach seiner Gehirnerschütterung wieder fit ist. „Er muss aber erst noch eine Zeit lang voll trainieren“, sagt Samuelsson über einen möglichen Einsatz. Denn für Romano müsste ein anderer Spieler abgemeldet werden.

Sorgen hat Linz: Tormann David LeNeveu, der die Linzer nach  Startschwierigkeiten  in die Spur gebracht hat, erlitt bei einem Schuss auf sein Visier eine Augenprellung. Am Mittwoch bekam er so starke Kopfschmerzen, dass er ins AKH Linz musste, wo ihm der Bluterguss im Auge abgesaugt wurde. Mittlerweile hat der Kanadier wieder eine Sehkraft von 70 Prozent, sollte die Genesung weiter so rasch voran gehen, hoffen die Linzer darauf, dass LeNeveu nächste Woche wieder trainieren kann.

(KURIER) Erstellt am
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