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Sport
12/05/2011

Williams erteilt Wozniacki eine Lektion

Nach dem lockeren Zwei-Satz-Sieg gegen die Nummer eins peilt Serena Williams im Finale ihren 14. Grand-Slam-Turniersieg an.

Caroline Wozniacki muss weiter auf ihren ersten Major-Tennis-Titel warten. Die Weltranglistenerste aus Dänemark war am Samstagabend im US-Open-Halbfinale absolut chancenlos und unterlag Lokalmatadorin Serena Williams 2:6,4:6. Williams traf im Endspiel am "9/11"-Jahrestag als Favoritin auf die als Nummer neun gesetzte Australierin Samantha Stosur, die sich gegen die Deutsche Angelique Kerber 6:3,2:6,6:2 durchsetzte.

"Das ist so großartig. Ich bin so glücklich", frohlockte Williams nach ihrem Finaleinzug und erinnerte gleich an das historische Datum des 11. September 2001, an dem die Terroranschläge auf das World Trade Center in New York City die Welt veränderten. "Deshalb war das für mich heute so ein wichtiges Spiel. Ich wollte unbedingt an so einem speziellen Tag für die USA das Finale spielen. Ich bin jetzt schon total aufgeregt", erklärte die 29-Jährige.

Mitleid

Viele Fans im Arthur-Ashe-Stadium und in der Primetime vor den US-Fernsehgeräten freuten sich mit Williams, hatten aber zugleich Mitleid mit Wozniacki. Die 21-Jährige kämpfte wie immer vorbildlich, war aber nicht in der Lage der unbändigen Kraft ihrer Gegnerin Gleichwertiges entgegenzusetzen.

Im zweiten Satz erbarmten sich sogar die Statistiker der Freundin des nordirischen Golf-Stars Rory McIlroy. Als im Bereich Gewinnschläge das Verhältnis 23:0 (!) zugunsten der 13-fachen Major-Siegerin lautete, schrieben die Herren über die Zahlen Wozniacki den ersten "Winner" zu, obwohl Williams den Ball noch erreicht hatte. Am Ende lautete diese Bilanz 34:5 für Williams, deren Dominanz erdrückend war. Vor allem ihr knallharter Aufschlag (11 Asse) war einmal die größte Waffe der Afroamerikanerin.

Wozniacki führt das Ranking der WTA-Tour seit rund einem Jahr an, hat in diesem Jahr schon sechs Titel gewonnen, ist die Nummer eins in der Jahreswertung und der Preisgeld-Rangliste. Auf höchster Stufe hat sie den Durchbruch aber noch nicht geschafft. Seit dem US Open 2009 wartet sie auf die zweite Finalteilnahme in einem Grand-Slam-Event.

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