Sport 02.04.2012

Wettfahrtsieg für Zajac/Czajka bei Osterwoche

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Auf dem Wasser vor der Strandbarzone "Ballermann" auf Mallorca messen sich derzeit 900 Segler in den olympischen Bootsklassen.

Aus österreichischer Sicht am besten im Weltcup-Feld zurecht fanden sich am ersten Tag der "43. Princesa Sofia Mapfre Trophy" Thomas Zajac/Thomas Czajka im 49er, die für einen Wettfahrtsieg sorgten.

"Ein Wettfahrtsieg ist natürlich immer schön, es ist ja doch schon ein bisschen länger her. Der Speed war sehr zufriedenstellend, der Mast scheint auch ganz gut zu sein. Wir werden uns noch die Videos anschauen, die unser Coach gemacht hat, und analysieren", sagte Steuermann Zajac nach der Rückkehr im Hafen. Wie viele aus dem OeSV-Team kommt er mit den Leichtwindverhältnisse gut zurecht.

Ein Nachspiel hatte ihr Einsatz für Lara Vadlau/Eva Maria Schimak, die mit 16 auf 6 inoffiziell in den Top-Ten liegen, allerdings erst noch einen Protest der spanischen Weltmeisterinnen Tara Pacheco/Berta Betanzos wegen angeblicher Behinderung anhängig hatten. Die Spanierinnen zogen diesen aber später zurück.

Andreas Geritzer landete im Laser auf den Plätzen acht und sieben, auch in dieser Klasse kam es zu Begegnungen mit den Laser-Radial-Damen, schließlich bewegten sich gleich fünf Felder auf einem Kurs. Allein das Herren-Aufgebot macht 138 Mann aus. "Es war deshalb wirklich extrem schwierig. Aber für mich war es ein solider Start", meinte der Burgenländer, der wie Schmid/Reichstädter und den bei der dritten Weltcupstation aus privaten Gründen fehlenden Nico Delle Karth/Niko Resch (49er) bereits für Olympia qualifiziert ist.

Auch Finnsegler Florian Raudaschl beendete eine Wettfahrt als Siebenter unter den ersten zehn. "Ich habe meine Chancen am Start liegen gelassen. Die Geschwindigkeit passt, ich bin konservativ gesegelt, aber zufrieden", sagte er.

Im Starboot hatten die erst kurz ein Gespann bildenden Hans Spitzauer/Gerd Habermüller einen guten "Trainingstag", ein neunter Rang war ihr bestes Ergebnis. "Wir haben nach der ersten Wettfahrt etwas am Trimm umgestellt. Bei wenig Wind fehlt Gerd noch ein wenig die Koordination", meinte Raudaschl, der bei der WM im Mai noch die Olympia-Fahrkarte lösen will.

Erstellt am 02.04.2012