Geblockt: Titelverteidiger Aich/Dob behielt gegen Herausforderer Tirol mit 3:2 die Oberhand.

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Volleyball
04/13/2014

Ein langer Ballwechsel um den Meistertitel

Meister Aich/Dob glich in der Finalserie gegen Hypo Tirol aus. Das zweite Finalspiel dauerte 166 Minuten.

von Christoph Geiler

Dafür dass Hannes Kronthaler eine kurze Finalserie angekündigt hat, hat das zweite Endspiel zwischen Meister Aich/Dob und seinen Hypo Tirol-Volleyballern ziemlich lange gedauert. 166 Minuten und fünf Sätze lang lieferten sich die beiden besten Volleyballteams des Landes einen spannenden Schlagabtausch, ehe die Tiroler im Entscheidungssatz im Kärntner Titelverteidiger mit 13:15 ihren Meister fanden.

Es war der Schlusspunkt in einem Finalspiel, in dem es vom ersten Ballwechsel hin und her ging und beide Teams alle Hände voll zu tun hatten. Vor allem der zweite Satz ging den Spielern körperlich wie mental an die Substanz, mit 39:37 behielten die Kärntner da die Oberhand und sorgten bei den 1000 Fans in der Halle und bei Aich/Dob-Manager Martin Micheu für Begeisterung. "Das war eine richtige Finalschlacht. Wir haben gezeigt, dass die Tiroler zu schlagen sind. Das ist das Wichtigste."

Noch wenige Tage zuvor hatte Micheu ganz andere Töne angeschlagen. Nach der 0:3-Abfuhr im ersten Finalmatch hatte der Meistermanager seine Mannschaft verbal abgesmasht und bei den Spielern die Einstellung und Konzentration bemängelt.

Kritik

Nach dem zweiten Match der Best-of-seven-Serie war es nun Tirol-Manager Hannes Kronthaler, dem es die Zornesröte ins Gesicht trieb. "Einige Spieler sollten sich überlegen, was sie aufgeführt haben. Ich bin sehr angefressen. Die Einstellung hat nicht gepasst." Tirol-Cheftrainer Stefan Chrtiansky war beinahe schockiert über den Auftritt seiner Mannschaft bei der 2:3-Niederlage. "Das war nicht Volleyball in den ersten beiden Sätzen. Ich hätte nicht gedacht, dass wir mit unserer Erfahrung mental so schlecht reagieren."

Sprach’s und fordert eine Reaktion im dritten Finalspiel am Mittwoch in Innsbruck (20.15 Uhr, live in ORF Sportplus). "Jetzt beginnt alles wieder bei null."

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