Julia Kayser landete auf Cayetano Z auf dem 18. Rang.

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Vienna Masters
09/20/2013

Deutscher Deusser Sieger im Glock's Championat

Julia Kayser wird als 18. beste Österreicherin im nassen Parcours.

Der Deutsche Daniel Deusser hat am Freitag den Springreiter-Hauptbewerb des Vienna Masters auf dem Wiener Rathausplatz dominiert. Mit Fyloe setzte er sich bei Regenwetter im Gaston Glock's Championat (59.000 Euro/1,50 m) des Fünf-Sterne-Turniers vor dem im Stechen ebenfalls fehlerfrei gebliebenen Dänen Sören Pedersen mit Cavette (1,50 zurück) durch. Beste Österreicherin war die in den Niederlanden lebende Julia Kayser mit fünf Fehlerpunkten auf Cayetano Z auf dem 18. Rang.

Der Kärntner Milliardär Gaston Glock, der in seinem Reitsportzentrum in Treffen ebenfalls hochkarätige Turniere veranstaltet, hatte diesen Bewerb nicht nur gesponsert, sondern auch alle Hindernisse, Blumenschmuck und Preise von seinem Team nach Wien bringen lassen. Das ständige Nass von oben hatte allerdings nicht nur viele Besucher abgeschreckt, sondern auch einige Top-Reiter aus Sicherheitsgründen zum Verzicht bewogen.

Risiko

So traten etwa Olympiasieger Steve Guerdat (SUI), der Weltranglisten-Erste Ben Maher (GBR) und auch Ex-Europameister Kevin Staut nicht an. "Der Boden ist so unregelmäßig, manche Stellen sind zu weich und ich will nichts riskieren", sagte der Franzose. Die Gesundheit des Pferdes gehe vor. Doch nicht alle Reiter teilten diese Meinung. "Nein, gefährlich war es nicht", meinte der Brite Michael Whitaker angesichts der Lacken im Parcours. Im Stechen, als die sieben Reiter viel riskierten, geriet denn auch kein Pferd in Rutschgefahr.

"Es ist nicht so schlimm wie es ausschaut", erklärte Mitorganisator Thomas Frühmann. Dennoch wollen die Veranstalter alles tun, um im Hauptbewerb am Samstagabend (18.30), der vorletzten Station der Global Champions Tour, bessere Bedingungen zu bieten. Man wolle Granulat aufbringen, das Wasser binde und den Platz wegen der weiteren befürchteten Regenfälle auch abdecken, sagte Frühmann der APA.

Frühmann versuchte sich am Vormittag auch als Reiter und startete mit The Sixth Sense in dem als Rahmenprogramm ausgetragenen Zwei-Sterne-Turnier. Wohl von vielen Dingen abgelenkt, wählte der 62-jährige schon nach wenigen Hindernissen eine falsche Strecke und wurde disqualifiziert. Der Staatsmeister wollte am Samstag noch den Zwei-Sterne-Grand-Prix reiten - als Generalprobe für die Teilnahme am Finale des Nationencups eine Woche später in Barcelona.

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