Leimlehner erlitt schwere Schulterverlet­zung

Olympische Spiele; London
Foto: AGENTUR DIENER /DIENER / Georg Diener Leimlehner verliert "sein Ziel Rio 2016 wegen dieses Rückschlages nicht aus den Augen."

Der 26-jährige Olympiateilnehmer wurde bereits operiert und muss zwei bis drei Monate pausieren.

Turner Fabian Leimlehner hat sich am Samstag eine schwere Schulterverletzung zugezogen. Der 26-jährige Olympiateilnehmer erlitt bei der verbandsinternen EM-Qualifikation in Innsbruck bei der Ringekür eine "Sprengung des rechten Schultereckgelenks mit doppeltem Bänderabriss", teilte der Österreichische Turn-Fachverband (ÖFT) am Montag mit.

Leimlehner wurde bereits am Sonntag im LKH Innsbruck komplikationsfrei operiert. "Die zwei in der Mitte durchgerissenen Bänder wurden genäht und das Schlüsselbein mit einem Metallstift fixiert. Dieser wird in sechs Wochen herausgenommen", erläuterte Leimlehner, der sich in starke Form wähnte. "Es ist ein harter Schlag für mich, da ich wieder in Mehrkampf-Hochform war. Schade, dass so etwas genau dann passieren muss - aber das ist eine Facette des Spitzensports und damit muss man umgehen können."

Der Oberösterreicher hatte sie schon nach den Olympischen Spielen in London einer Operation an derselben Schulter unterziehen müssen. Nach der Rehabilitation wurde er beim Kroatien-Weltcup im September 2013 am Reck Zweiter. Im November holte er bei der Staatsmeisterschaft bei vier Antritten an drei Geräten Gold.

Jetzt muss er aber mit einer zwei- bis dreimonatigen Pause rechnen, wodurch er für die EM Mitte Mai in Sofia ausfällt. Sein Fokus gilt stattdessen der WM Anfang Oktober 2014 in China und den Olympischen Spielen. "Ich verliere mein Ziel Rio 2016 wegen dieses Rückschlages nicht aus den Augen."

(APA / mod) Erstellt am
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