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Sport
09/11/2012

Trainer von Ostaptschuk mischte Doping ins Essen

Die gedopte Kugelstoß-Olympiasiegerin Nadeschda Ostaptschuk aus Weißrussland hat die illegalen Substanzen heimlich von ihrem Trainer ins Essen gemischt bekommen.

So lautet die offizielle Erklärung, die die Nationale Anti-Doping-Agentur am Dienstag nach einem Bericht der Agentur Belapan in Minsk bekanntgab. Alexander Jefimow habe die Tat gestanden, teilte die NADA dem Bericht zufolge mit.

Ostaptschuk soll nun lediglich für ein Jahr und Jefimow für vier Jahre gesperrt werden. Allerdings können sowohl der Leichtathletik-Weltverband ( IAAF) als auch die Welt Anti-Doping Agentur (WADA) gegen dieses Urteil noch einen Einspruch erheben und vor allem Ostaptschuks Sperre deutlich verlängern. Die Goldmedaille war der 31-jährigen Weltmeisterin von 2005 bereits unmittelbar nach dem Bekanntwerden des Dopingfalls aberkannt worden.

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