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Sport
09/11/2012

Trainer mischte Doping in Essen…

Doping-Ausreden gibt es viele. Mit einer nicht unoriginellen wartet die gedopte Kugelstoß-Olympiasiegerin von London auf.

von Josef Schmidt

Jemand hat es mir in den Fruchtsaft getan", erklärte Tennis-Spielerin Martina Hingis ihren positiven Kokain-Befund. "Die Lady hatte Geburtstag, sie verdiente was Besonderes", führte Sprinter Denis Mitchell seinen zu hohen Testosteron-Wert auf Sex zurück. Nur zwei von vielen skurrilen Doping-Ausreden.  

Auch die gedopte Kugelstoß-Olympiasiegerin Nadeschda Ostaptschuk aus Weißrussland hat eine gute Erklärung: Ihr Trainer hat ihr die illegalen Substanzen heimlich ins Essen gemischt. So lautet zumindest die offizielle Erklärung, die die Nationale Anti-Doping-Agentur Weißrusslands am Dienstag in Minsk bekanntgab.

Alexander Jefimow habe seiner Athletin das Dopingmittel verabreicht, der Trainer habe die Tat gestanden, teilte die NADA mit.

Ostaptschuk soll nun lediglich für ein Jahr und Jefimow für vier Jahre gesperrt werden. Allerdings können sowohl der Leichtathletik-Weltverband (IAAF) als auch die Welt Anti-Doping Agentur (WADA) gegen dieses Urteil noch einen Einspruch erheben und vor allem Ostaptschuks Sperre deutlich verlängern.

Die Goldmedaille war der 31-jährigen Weltmeisterin von 2005 bereits unmittelbar nach dem Bekanntwerden des Dopingfalls aberkannt worden.

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