Sport 19.04.2012

Tirol stellte in AVL Weichen zur Titelverteidigung

Titelverteidiger Hypo Tirol hat am Donnerstag daheim mit souveräner Leistung in der Finalserie der Austrian Volley League (AVL) der Herren auf 3:1 Siege gestellt.

Titelverteidiger Hypo Tirol hat am Donnerstag daheim mit souveräner Leistung in der Finalserie der Austrian Volley League (AVL) der Herren auf 3:1 Siege gestellt. Nach einem 3:0 (18,16,19)-Sieg gegen Aich/Dob könnten am Montag nach dem erneut in Innsbruck stattfindenden Spiel fünf (20.15 Uhr, live ORF Sport +) die Sektkorken knallen.

Die Tiroler sind jedenfalls nun ganz klare Favoriten auf den Titelgewinn, es wäre der vierte in Folge. Freitag haben die Spieler seit langem wieder einmal trainingsfrei.

Die Gastgeber zeigten am Donnerstag ihre bisher beste Leistung in der schon vier Spiele andauernden "best of seven"-Serie. Aich/Dob fand dagegen keine Mittel und auch nicht so richtig zum eigenen Spiel. Bei den Innsbruckern bot Alexander Berger eine sehr starke Vorstellung. Der Außenangreifer war aber nicht nur mit sich zufrieden, sondern mit der gesamten Mannschaft: "Das Service war super, die Annahme sehr stark. Aber es ist noch nicht vorbei. Aich/Dob hat jetzt nichts mehr zu verlieren."

Ähnlich argumentierte Tirol-Kapitän Daniel Gavan: "Es war erst der dritte Sieg. Noch fehlt einer", meinte der gebürtige Rumäne. "Die heutige Leistung war die beste in dieser Serie. Wir sind konditionell absolut top. Aber die Aich/Dob-Spieler sind alte Füchse. Wir müssen uns konzentriert auf Montag vorbereiten und den Sack zumachen." Sein Trainer Stefan Chrtiansky war voll des Lobes: "Hut ab vor den Jungs. Wir waren im Kollektiv sehr stark. Wenn das so bleibt, bin ich für Montag sehr zuversichtlich."

Bei den Gästen herrschte hingegen eher Ernüchterung. "Hypo Tirol war in allen Elementen besser. Wir haben nicht die notwendige Energie aufs Feld gebracht", meinte Miha Kosl stellvertretend für die Spieler. Coach und Manager Martin Micheu musste sich erstmals fassen. "Von meiner Mannschaft bin ich schon enttäuscht. Die Spieler waren komplett von der Rolle. Es wird nun schwierig, aus diesem Tief herauszukommen. Ich glaube aber, dass wir noch einmal zurückschlagen können."

Erstellt am 19.04.2012