Sport
01.11.2017

Thiem in Paris gegen Verdasco, Zverev out

Dominic Thiem trifft beim ATP Masters in Paris auf den Spanier Fernando Verdasco. Alexander Zverev schied am Mittwoch aus.

Dominic Thiem bekommt es beim Masters-1000-Tennisturnier in Paris-Bercy im Achtelfinale am Donnerstag mit dem Spanier Fernando Verdasco zu tun. Der 39. der Weltrangliste setzte sich am Mittwoch gegen den Südafrikaner Kevin Anderson mit 5:7,6:4,7:5 durch und ersparte Thiem damit ein Duell mit seinem "Angstgegner", gegen den er alle sechs Duelle verloren hat.

Gegen Verdasco hat Thiem das bisher einzige Duell vor zwei Jahren in Wimbledon verloren. Mit seiner Leistung im Zweitrundenmatch gegen den Deutschen Peter Gojowczyk war der als Nummer 5 gesetzte Niederösterreicher durchaus zufrieden. "Es war ein gutes Match, bis auf den Aussetzer bei 6:5,40:0 im zweiten Satz. Davor und danach war es echt in Ordnung", sagte Thiem. Seine Fußprobleme hätten ihn nicht stark behindert. "Es ist nicht komplett gut, aber es ist besser. Ich hoffe, dass es so bleibt", meinte der für das ATP-Saisonfinale qualifizierte Weltranglisten-Sechste.

Vorbei ist das ATP-Masters unterdessen für den als Nummer vier gesetzten Alexander Zverev. Der Deutsche unterlag am Mittwoch etwas überraschend gegen den Niederländer Robin Haase in drei Sätzen mit 6:3, 2:6, 2:6.

Nadal bleibt die Nummer eins

Fix ist unterdessen, dass Rafael Nadal das Jahr zum vierten Mal in seiner Karriere als Nummer Eins der Weltrangliste abschließen wird. Das steht durch den Achtelfinal-Einzug des Spaniers beim Masters-Turnier in Paris seit Mittwoch fest. Nach dem 7:5,6:3-Erfolg über Hyeon Chung aus Südkorea ist Nadal bereits vor dem Saisonfinale in London auch vom Schweizer Roger Federer nicht mehr vom Spitzenplatz zu verdrängen.

Der diesjährige French- und US-Open-Sieger Nadal war auch 2008, 2010 und 2013 der beste Spieler des Jahres. Öfter standen zum Jahresende nur Pete Sampras (6 Mal) sowie Roger Federer und Jimmy Connors (je 5 Mal) an der Spitze des ATP-Rankings. Mit 31 Jahren ist der Linkshänder nun auch der älteste Profi und der Erste über 30 Jahren seit der Einführung der Weltrangliste 1973, dem dies gelang.