Djokovic rutschte im dritten Satz aus, verletzte sich aber zum Glück nicht.

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Tennis
06/27/2014

Schrecksekunde für die Nummer eins

Der topgesetzte Djokovic fiel hin, wurde verarztet und siegte klar.

von Harald Ottawa

Novak Djokovic weiß: Bei einem günstigen Turnierverlauf kann er nach dem finalen Showdown von Wimbledon Rafael Nadal an der Spitze ablösen. Dazu muss er das Turnier gewinnen, und Nadal vor dem Semifinale ausscheiden (was in 2012 und 2013 jeweils der Fall war).

Den dritten Schritt zum Titel, der ihm 2011 schon gelang, tätigte der topgesetzte Serbe am Freitag. Mit einem eindrucksvollen 6:4-6:2-6:4-Erfolg über den Franzosen Gilles Simon. Brenzlig wurde es für den Vorjahresfinalisten nur im dritten Satz: Beim Stande von 3:2 aus seiner Sicht im dritten Durchgang war der 27-Jährige unglücklich ausgerutscht. Djokovic musste sich an der Schulter behandeln lassen und wird gegen den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga, der in Runde eins Jürgen Melzer eliminiert hat, antreten können. Im Trainerstab des 27-Jährigen steht mit Gebhard Gritsch auch ein Österreicher, der Deutsche Boris Becker nach Wimbledon wohl nicht mehr.

Im Achtelfinale steht nach einem überzeugenden 6:2,6:3,6:2-Sieg gegen den als Nummer 27 gesetzten Spanier Roberto Bautista auch Titelverteidiger Andy Murray. Der nächste Gegner des Schotten ist der Südafrikaner Kevin Anderson.

Mixed-Spaß

Die Tirolerin Patricia Mayr-Achleitner scheiterte am Freitag im Doppel an der Seite der Kasachin Zarina Dyas. Gegen Medina Garrigues/Schwedowa war ihnen kein Game-Gewinn vergönnt.

Damit die Spieler auch ein bisschen Spaß haben, wurde der (sportlich ziemlich wertlose) Mixed-Bewerb eingeführt. Die beiden Asse aus Vorarlberg, Philipp Oswald und Yvonne Meusburger sind in diesem bereits ausgeschieden. Oliver Marach spielt mit der Tschechin Karolina Pliskova, Alexander Peya mit der Amerikanerin Abigail Spears und Jürgen Melzer mit der Spanierin Anabel Medina Garrigues, da Iveta Melzer ausfällt. Mit seiner heutigen Gattin gewann er 2011 diesen Bewerb. Dabei hatte Melzer dieses Mal zu Beginn noch gemeint: "Wenn man in Einzel und Doppel noch drinnen ist, kann man nicht Mixed spielen."

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