Sport
21.12.2017

Venus Williams nicht schuld an tödlichem Unfall

Die Ermittlungen zu dem Vorfall von Anfang Juni wurden nun eingestellt.

Die Polizei hat die Ermittlungen gegen Tennisstar Venus Williams nach einem tödlichen Unfall im Sommer eingestellt. Das berichteten am Mittwoch mehrere US-Medien unter Berufung auf den Abschlussbericht der Behörden. Es habe keine Schuld der Sportlerin festgestellt werden können.

Anfang Juni war Williams mit ihrem Auto auf einer Kreuzung in der Stadt Palm Beach Gardens im US-Bundesstaat Florida mit dem Wagen eines älteren Ehepaares zusammengeprallt. Der Beifahrer, ein 78-jähriger Mann, starb zwei Wochen nach dem Unfall im Krankenhaus. Zunächst hieß es, die ehemalige Weltranglistenerste im Tennis habe die Vorfahrtsregeln missachtet. Die Ehefrau des Opfers hat Williams daraufhin verklagt.

"Ich bin am Boden zerstört und untröstlich nach diesem Unfall", schrieb die 37-Jährige später auf ihrer Facebook-Seite. Ihr tief empfundenes Beileid gelte der Familie und den Freunden des Opfers. "Ich halte sie weiter in meinen Gedanken und Gebeten."

Venus Williams und ihre jüngere Schwester Serena gehörten in den vergangenen Jahren zur Weltspitze im Frauentennis. Derzeit rangiert Venus auf Platz fünf der Weltrangliste, Serena bekam im September ihr erstes Kind und hat deshalb eine Leistungssportpause eingelegt.