Sport
11.05.2017

Aus für Wawrinka und Cilic in Madrid

Der Schweizer scheitert in Runde zwei am Franzosen Paire. Der Kroate Cilic muss sich Alexander Zverev beugen.

Drei Jahre nach dem sensationellen Zweitrunden-Aus gegen Dominic Thiem ist Stan Wawrinka am späten Mittwochabend beim ATP-Masters-1000-Turnier in Madrid erneut früh gescheitert. Der Franzose Benoit Paire sorgte mit einem 7:5,4:6,6:2 über den als Nummer drei gesetzten Schweizer für die erste große Überraschung des Turniers. Auch Marin Cilic (CRO-7) musste sich dem Deutschen Alexander Zverev beugen.

Wawrinka und Madrid - das wird wohl keine "Liebesgeschichte" mehr: Seit dem gegen Rafael Nadal verlorenen Endspiel 2013 ist "Stan the man" nicht mehr über die zweite Runde hinausgekommen. Auch im Vorjahr war er bei seinem ersten Auftritt nach einem Freilos an Nick Kyrgios (AUS) gescheitert. Gegen Paire vergab Wawrinka u.a. eine 4:2,40:0-Führung im ersten Satz und verlor diesen noch. Nach einsetzendem Regen glich er unter geschlossenem Dach zwar auf 1:1-Sätze aus, doch kurz vor Mitternacht war das Turnier für den Eidgenossen vorüber.

Der frühere Roland-Garros-Sieger wird sich gewaltig steigern müssen, will er dieses Jahr bei den am 28. Mai beginnenden French Open sein Vorjahres-Halbfinale (Aus gegen Andy Murray) verteidigen. Auch in Monte Carlo scheiterte der 32-jährige Schweizer schon im Achtelfinale an Kitzbühel-Starter Pablo Cuevas (URU). Auf diesen trifft sein Bezwinger Paire nun.

Zverev schaltete Cilic aus

Ebenfalls wegen Regens unterbrochen und unter geschlossenem Dach fertiggespielt wurde die zweite späte Abendpartie. Und auch diese brachte einen Außenseitersieg. Der 20-jährige Alexander Zverev feierte seinen ersten Sieg über einen Top-Ten-Spieler auf Sand und rang den als Nummer 7 gesetzten Kroaten Marin Cilic mit 6:7(3),6:3,6:4 nieder. Zverev hat auf diesem Untergrund nach seinem ersten Sandplatz-Titel und dem ersten Turniersieg auf heimischen Boden vergangenen Sonntag in München viel Selbstvertrauen gesammelt. Er sollte am Donnerstagabend auf den als Nummer 11 gesetzten Tschechen Tomas Berdych treffen.