Djokovic ließ im ersten Einzel nichts anbrennen.

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Tennis
11/15/2013

Daviscup-Finale: 1:1 nach erstem Tag

Sowohl Novak Djokovic als auch Tomas Berdych feiern klare Favoritensiege.

Nach Siegen von Novak Djokovic und Tomas Berdych steht es nach dem ersten Tag des Davis-Cup-Finales zwischen Serbien und Tschechien in Belgrad wie erwartet 1:1. Das Doppel am Samstag (16:00 Uhr) könnte die Vorentscheidung bringen.

Dem Weltranglisten-44. Radek Stepanek gelang es im ersten Spiel vor 15.500 lautstarken Fans in der Belgrade-Arena durchaus, den klar favorisierten Djokovic zu fordern. Für einen Satzgewinn reichte es dennoch nicht. Das 7:5,6:1,6:4 bedeutete bereits den 23. Sieg en suite des Weltranglisten-2., der seit dem US-Open-Finale ungeschlagen ist. Djokovic zeigte in einer hochklassigen Partie nur im ersten Satz kleine Schwächen, als er eine 5:2-Führung nicht ausnützen konnte. Es blieb aber das einzige Break des 34-jährigen tschechischen Veteranen. Er konnte von sieben weiteren Chancen keine verwerten, während Djokovic fünf von sechs Breakmöglichkeiten nützte.

"Wann immer ich Breakbälle gegen mich hatte, gelang mir ein guter Aufschlag", zeigte sich Djokovic mit seiner Effizienz äußerst zufrieden. Angriffsspezialist Stepanek sah vor allem in den defensiven Qualitäten des Serben den Schlüssel zum Ausgang des Spiels. "Er ist in der Defensive der beste Spieler der Welt und zwingt dich, immer noch einen Ball mehr zu spielen", sagte der Routinier. Für Djokovic stellt sich nun die große Frage, ob er sich nach einer enorm langen und erfolgreichen Saison auch noch einen Einsatz im Doppel zumutet.

Klare Angelegenheit

Nötig wäre es wohl, denn im zweiten Spiel war Dusan Lajovic (ATP-Nr. 117), der erstmals ein wichtiges Davis-Cup-Match bestritt, weit von einer Sensation gegen Tomas Berdych (ATP-7.) entfernt. Der 23-Jährige, nur Ersatzmann für den verletzten Janko Tipsarevic, kam beim 6:3,6:4,6:3-Sieg Berdychs zu keiner einzigen Breakchance und wäre auch in einem allfälligen fünften Einzel gegen Stepanek klarer Außenseiter. Also müssten die Serben alles versuchen, um im Doppel eine 2:1-Führung herauszuholen, sodass Djokovic am Sonntag im ersten Einzel alles klar machen könnte.

Selbst für ein Duo mit Djokovic und dem Oldie Nenad Zimonjic, einem vierfachen Grand-Slam-Sieger im Doppel, wäre ein Erfolg jedoch alles andere als garantiert. Berdych und Stepanek haben im Davis Cup gemeinsam 13 von 14 Doppeln gewonnen.

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