Sport
03/21/2017

Special Olympics: Medaillenregen für Österreich

Bei den Special Olympics räumten Österreichs Athletinnen und Athleten bereits mächtig ab.

Der Wettergott war nach dem verregneten Auftaktwochenende in der Dachsteinregion den Special Olympics im wahrsten Sinne des Wortes wohlgesonnen. Die Finali in den Schneeschuhbewerben fanden am Montag in der Ramsau bei strahlendem Sonnenschein und ansehnlichen Plustemperaturen statt. Entsprechend die Stimmung bei Teilnehmern, Personal und Zuschauern.

Gleich in der Früh gab es gleich zwei Medaillen für Österreich. In zwei unterschiedlichen "Divisionen", das heißt Gruppen, die den jeweiligen Möglichkeiten der Sportlerinnen und Sportler entsprechen, lief der gehörlose Wiener Martin Schmid zu Gold und der junge Tiroler Werner Josef Stadelwieser zu Silber. Stadelwieser hatte bis kurz vor dem Ziel sogar geführt, musste sich schließlich aber Kai Chong Chu aus Macau geschlagen geben.

Im letzten Gruppenbewerb wieder zwei Österreicher. Hier landet der 66-jährige Josef Baranyai zwischen zwei Russen auf dem Stockerl. Baranyai ist einer der ältesten Sportler bei den diesjährigen Special Olympics. Er braucht für die 25 Meter mit seinen Schneeschuhen gerade einmal zwölf Sekunden. Die Silbermedaille verdankt Baranyai zwei Läufern, die beide mit Zeiten unter acht Sekunden ins Ziel sausten und damit wegen zu großen Zeitunterschieds zwischen Vorläufen und Finalen - die Grenze sind laut Wettbewerbsregel 15 Prozent - aus der Gruppenwertung genommen wurden.

Insgesamt gestalteten sich die Spiele bisher ausgesprochen erfolgreich. Bis Montagabend sammelten die österreichischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer 32 Medaillen - zwölf davon aus Gold, elf aus Silber und neun aus Bronze. Bereits am heutigen Dienstag könnte es den nächsten Medaillenregen geben - vor allem in der Ramsau, wo die Langlauf- und Schneeschuhlauf-Bewerbe auf dem Programm stehen, sowie bei den Ski-Alpin-Entscheidungen in Schladming zählen Österreichs Vertreter zu den Favoriten.