Sonnige Aussichten für Beach-Damen

Doris (l.) und Stefanie Schwaiger (r.) sind für Klagenfurt optimistisch.
Foto: apa

Trotz ihrer Zwischentiefs sind Österreichs Beachvolleyballerinnen für das Grand Slam in Klagenfurt zuversichtlich.

Obwohl die Schwaiger-Schwestern im Juli kaum im verregneten Österreich waren, passten sich ihre Leistungen dem schlechten Wetter in der Heimat an. "Kein Grund zur Panik. Das ist unser Juli-Tief", sagte Doris vor dem am Mittwoch beginnenden Grand-Slam-Turnier in Klagenfurt. Erstens ist der Juli vorbei, und zweitens bietet nicht nur die Wettervorhersage allen Grund zur Hoffnung auf Besserung.

Zuletzt waren die Niederösterreicherinnen in fünf Turnieren nicht besser als 17. geworden. Den erfolgsverwöhnten Schwaigers war dies davor im Jahr 2007 passiert.

Auf halbem Weg

Trotz dieses Zwischentiefs müssen sie sich in der Olympia-Qualifikation keine Sorgen machen. Ein Jahr vor Beginn der Spiele in London liegen die Waldviertlerinnen auf dem neunten Rang der 16 fix qualifizierten Teams. Da für diese Rangliste die besten zwölf Resultate in die Wertung kommen und die Schwaigers schon sechs Top-Ten-Platzierungen (darunter auch ein dritter Rang) erspielt haben, können sie gelassen bleiben.

Die Motivation, in Klagenfurt wieder ein Top-Resultat auszubaggern, ist groß. "Das ist unser Turnier, da will man immer am meisten erreichen", sagt Stefanie. Die Platzierungen in den letzten Jahren lassen eine Steigerung erwarten: 2006 25., 2007 9., 2008 9., 2009 9., 2010 5. Doch der Semifinaleinzug blieb ihnen bislang verwehrt. Dieser gelang 2009 und 2010 überraschend Sara Montagnolli und Barbara Hansel.

Weichenstellung

Das Duo aus Tirol und Salzburg ist nach einer durchwachsenen Saison 2011 aber bescheidener geworden. "Wir wollen einfach Spaß auf dem Court haben und gut spielen", sagt Montagnolli. Hoffnung geben dem Team die steigenden Leistungen seit dem Trainerwechsel im Juni.

"Wir hatten einen neuen brasilianischen Coach, mit dem wir in der Vorbereitung sehr gut gearbeitet haben. Aber bei den Turnieren konnte er uns nicht so gut einstellen", begründet Montagnolli. Also kehrten sie zu Trainer Leonardo Lourenco da Silva zurück und wurden gleich beim nächsten Antreten in Stavanger Fünfte. Ein Ergebnis, das sie auch in der Olympia-Qualifikation hoffen lässt.

(kurier) Erstellt am
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