Maria Sharapova of Russia serves during her victory over Sara Errani of Italy in their quarter-final match at the Sony Open tennis tournament in Key Biscayne, Florida March 27, 2013. REUTERS/Kevin Lamarque (UNITED STATES - Tags: SPORT TENNIS)

© Reuters/KEVIN LAMARQUE

Tennis
03/28/2013

Scharapowa im Miami-Finale

Maria Scharapowa trifft im fünften Anlauf zum ersten Miami-Sieg auf Serena Williams.

Beim Tennis-Hartplatzturnier von Miami kommt es zum Damen-Traumfinale zwischen der Weltranglistenersten Serena Williams aus den USA und ihrer russischen Verfolgerin Maria Scharapowa. Williams fertigte am Donnerstag im Halbfinale Titelverteidigerin Agnieszka Radwanska aus Polen in nur 65 Minuten 6:0,6:3 ab.

Mit 60 Siegen hat die 32-jährige Afroamerikanerin jetzt einen Erfolg mehr in der Geschichte dieser Hartplatz-Veranstaltung geschafft als Steffi Graf. Der frühere deutsche Tennisstar hat das Turnier in Florida wie Williams fünfmal gewonnen. Bei einem sechsten Erfolg am Wochenende wäre die US-Amerikanerin nun alleinige Rekordhalterin.

Scharapowa will dies unbedingt verhindern und hofft auf ihren ersten Sieg in Miami. Nach einem klaren 6:2,6:1-Erfolg in der Vorschlussrunde gegen die Serbin Jelena Jankovic hat sie zum bereits fünften Mal nach 2005, 2006, 2011 und 2012 das Endspiel des mit 4,2 Millionen Dollar dotierten Events erreicht, ist im Finale jedoch Außenseiterin, obwohl sie nun schon elf Matches en suite gewonnen hat. Denn von den 13 Duellen mit der 25-jährigen Russin hat Williams elf gewonnen, Scharapowas letzter Sieg liegt bereits neun Jahre zurück. Seither hat sie zehn Vergleiche in Serie mit der jüngeren der Williams-Schwestern verloren.

Murray im Halbfinale

"Ein Turniererfolg hier in Miami würde mir extrem viel bedeuten", erklärte die Weltranglistenzweite, die eine von nur zehn Spielerinnen ist, die alle vier Grand-Slam-Turniere zumindest einmal gewonnen hat. "Ich liebe diese Stadt. Es war die erste Stadt, in der ich landete, als ich als kleines Mädchen in die USA kam." Nun lebt Scharapowa in Bradenton, 15 km südlich von Floridas "Sunshine City" Saint Petersburg.

Bei den Herren ist der britische Olympiasieger Andy Murray auf dem besten Weg, erneut in das Finale des ATP-Masters-Turnier einzuziehen. Die Nummer drei der Weltrangliste aus Schottland gewann am Donnerstag im Viertelfinale gegen den Kroaten Marin Cilic nach 1:42 Stunden 6:4,6:3.

"Das war ein extrem hartes Match. Speziell im zweiten Satz gab es eine Reihe ganz langer Games mit hart umkämpften Punkten", betonte Murray, der mit seinem zweiten Turniersieg in Südflorida nach 2009 Nummer zwei der Weltrangliste werden will. "Es hat zwar etwas Zeit gebraucht, um ans Ziel zu kommen, aber ich denke, ich habe ein solides Match gespielt mit nicht zu vielen Fehlern. Und in den wichtigen Momenten war ich immer da."

Sein nächster Gegner ist der Franzose Richard Gasquet, der den als Nummer vier eingestuften Tschechen Tomas Berdych mit einem glatten 6:3,6:3-Erfolg ausschaltete. "Ich kann Andy schlagen. Er ist zwar Favorit, aber ich kenne sein Spiel genau", erklärte der als Nummer acht gesetzte Gasquet nach seinem Halbfinaleinzug.

Das zweite Halbfinale bestreiten der fast 35-jährige Deutsche Tommy Haas und der Spanier David Ferrer, der im Viertelfinale den Niederösterreicher Jürgen Melzer in drei Sätzen bezwungen hat. Murray verlor im Vorjahr das Miami-Endspiel gegen den Serben Novak Djokovic, der heuer gegen Haas bereits im Achtelfinale ausschied.

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