Sport
21.07.2017

Sarah Lagger holt Bronze bei der U20-EM

Platz drei im Siebenkampf: Die Kärntnerin sichert sich damit schon ihre vierte Medaille bei einem Großereignis

Mehrkämpferin Sarah Lagger gewann ihre vierte Medaille bei einem internationalen Nachwuchs-Großereignis. Die 17-Jährige holte bei der U20-EM in Grosseto Bronze im Siebenkampf. Die Kärntnerin kam auf die persönliche Bestleistung von 6.083 Punkten, Gold holte sich die 18-jährige Ukrainerin Alina Schuch (6.381), Silber die 19-jährige Schweizerin Geraldine Ruckstuhl (6.357).

In Grosseto erwischte Lagger mit 14,31 Sekunden über 100 m Hürden keinen optimalen Auftakt, und war nur Neunte. Sie ließ aber 1,78 m im Hochsprung, 13,26 m und damit persönliche Bestleistung im Kugelstoßen, 25,08 Sek. über 200 m, 6,21 m im Weitsprung und 44,02 m im Speerwurf folgen, womit sie vor dem Schlussbewerb auf Rang drei vorgestoßen war. Über 800 m verteidigte sie mit 2:13,70 Min. ihren Podestrang erfolgreich.

„Hoch und Kugel waren natürlich super“, hob Lagger ihre Topleistungen am ersten Tag hervor und wusste: „Um Gold und Silber werde ich wahrscheinlich nicht mehr mitkämpfen können, aber Bronze könnte noch möglich sein, dafür werde ich alles geben.“ Karin Strametz klassierte sich mit 5.701 an zehnter Stelle.
Laggers Bestleistung stand seit dem Götzis-Meeting im Mai bei 6.012 Punkten, sie verbesserte nun auch den von ihr gehaltenen ÖLV-U20-Rekord. Eröffnet hatte sie ihre Medaillensammlung 2015 mit Silber bei der U18-WM in Cali (Kolumbien), 2016 ließ der Schützling von Georg Werthner erneut Silber bei der U18-EM in Tiflis folgen und Gold bei der U20-WM in Bydgoszcz.