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Sport
09/21/2012

Reitstars in Wien um Siegerscheck von 100.000 Euro

Die Weltelite des Springreitsports absolviert am Samstagabend (18.00/21.00) in Wien den Höhepunkt des Vienna Masters.

Die Weltelite des Springreitsports absolviert am Samstagabend (18.00/21.00) in Wien den Höhepunkt des Vienna Masters. Auf dem Wiener Rathausplatz rittern Olympiasieger, Europameister und Weltcupsieger um den Sieg auf der elften Station der weltweit höchstdotierten Serie, der Global Champions Tour (GCT).

In der Gesamtwertung führt die Australierin Edwina Tops-Alexander, die Ehefrau des GCT-Gründers Jan Tops, mit 196 Punkten vor dem Weltranglisten-Ersten Rolf-Göran Bengtsson (SWE/191).

Liegt Tops-Alexander auch nach dem Finale im November in Abu Dhabi an der Spitze, wäre sie die erste Reiterin, die ihren Gesamtsieg wiederholt. Die heurige siebente Auflage eingeschlossen, hat sie schon fast zwei Millionen Euro Preisgeld verdient. Der Sieg in dem mit 300.000 Euro dotierten Höhepunkt des Wiener Turniers bringt 100.000 Euro. "Itot du Chateau ist sehr gut in Schuss, ich werde alles versuchen, um in der Gesamtwertung vorne zu bleiben", sagte die 38-Jährige. Sie hat mit ihrem 16-jährigen Wallach beim Auftakt in Doha gewonnen und seither die Führung nicht mehr abgegeben. Auf den bisherigen zehn Stationen gab es zehn verschiedene Sieger.

Österreicher waren heuer in der Global Champions Tour bisher nicht am Start. Die ersten 30 der Weltrangliste sind fix qualifiziert, darüber hinaus gibt es 15 Wildcards des Weltverbandes und vier für das Gastgeberland. Österreich hat keinen Reiter unter den besten 50 der Welt, auch deshalb, weil Stefan Eder und Thomas Frühmann jeweils nur ein Spitzenpferd im Stall haben, mit dem sie punkten können. Die ausländischen Stars verfügen hingegen über mindestens zwei bis vier Pferde und können damit auch wechseln, während die Österreicher ihren Rössern Pausen gönnen. Olympiasieger Steve Guerdat (SUI) wird seinen elfjährigen Holsteiner Carpalo, eines seiner zwölf (!) GP-Pferde, satteln.

Frühmann, der 2006 Sieger in Cannes war, verzichtet auf ein Antreten am Samstag, um The Sixth Sense nicht zu überfordern. Damit bleibt von den heimischen Reitern nur Stefan Eder, der mit Chilli van Dijk das Potenzial für eine derart schwierige Prüfung besitzt. Der Wahl-Salzburger, der mit einem anderen Pferd in Estoril vor einigen Jahren schon GCT-Vierter war, setzte seinen Hengst am Freitagnachmittag erstmals in Wien in dieser Serie ein. "Unser Ziel ist es, die erste Runde mit null Fehlerpunkten zu überstehen, dann ist viel möglich", erklärte der fast 31-Jährige. Die besten 18 absolvieren den zweiten Umlauf, falls nötig folgt danach noch ein Stechen.

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