epa03794350 Movistar procycling team rider Nairo Quintana of Colombia poses for photographers with colombian supporters prior to the 20th stage of the 100th edition of the Tour de France 2013 cycling race between Annecy and Annecy-Semnoz, France, 20 July 2013. EPA/NICOLAS BOUVY

© APA/NICOLAS BOUVY

Tour de France
07/20/2013

Quintana gewann vorletzte Tour-Etappe

Der Tour-Führende Froome beendete die Etappe auf dem 3. Rang.

Christopher Froome trennen nur noch 133,5 Kilometer vom zweiten Tour-de-France-Sieg eines Briten. Auf der letzten Alpenetappe am Samstag konnte es sich der Mann im Gelben Trikot sogar leisten, im Finale nicht mehr alles in die Waagschale zu werfen. Auf den letzten 800 Metern ließ er nach - die große Tour-Entdeckung Nairo Quintana aus Kolumbien feierte im Ziel der 20. und vorletzten Etappe nach 125 Kilometern in Semnoz den Tagessieg vor dem Spanier Joaquin Rodriguez.

Froome geht jetzt mit 5:03 Minuten Vorsprung auf den neuen Gesamtzweiten Quintana ins Finale nach Paris. Rodriguez (+ 5:47) verdrängte den zweifachen Toursieger Alberto Contador aus Spanien noch vom Podium.

Auf der vorletzten Etappe wurde der Deutsche Jens Voigt, mit fast 42 Jahren der älteste Tour-Teilnehmer, nach einem Solo erst acht Kilometer vor dem Ziel abgefangen. Kurz danach attackierten Froome, Quintana und Rodriguez.

Die Tempoverschärfung auf der fast zehnprozentigen Steigung ging zulasten Contadors, der zurückfiel und seinen zweiten Platz im Gesamtklassement an Quintana verlor. Während der Spanier im Ziel 2:28 Minuten Rückstand hatte, wird der Südamerikaner nicht nur als bester Nachwuchsprofi, sondern auch noch als stärkster Bergfahrer ausgezeichnet.

Das Defilee von Versailles nach Paris über 133,5 Kilometer kann Froome am Sonntag ganz in Ruhe angehen. Im Gesamtklassement sind am letzten Tag des großen Jubiläums keine Veränderungen mehr zu erwarten - nur noch die Sprinter sind auf den Champs Elysees gefragt.

Die finale 21. Etappe am Sonntag von Versailles nach Paris wird zur Feier der Jubiläums-Tour am Abend unter Flutlicht gefahren, mit der Zieldurchfahrt ist gegen 21.45 Uhr zu rechnen. Das letzte Teilstück dürfte zur Triumphfahrt von Froome werden. Falls seinem Landsmann Mark Cavendish auch noch das Kunststück gelingt, die erwartete Sprint-Ankunft zum fünften Mal in Serie zu gewinnen, wäre das Glück der Briten vollkommen.

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