Sport
09.05.2017

Pöstlberger verlor auf 4. Giro-Etappe Topplatzierung

Auf der ersten Bergetappe endete der Höhenflug des Österreichers.

Es war nicht zu erwarten, dass der Oberösterreicher Lukas Pöstlberger am Dienstag seinen Platz in den Top drei erhalten wird. Mit der Gewinn der ersten Etappe hat der Oberösterreicher ohnehin bereits österreichische Sportgeschichte geschrieben.

Der Bora-Profi hatte bei der ersten Bergankunft der 100. Auflage am Ätna nach 181 Kilometern nichts mit der Entscheidung zu tun. Der Solo-Tagessieg ging an den Slowenen Jan Polanc. Der Luxemburger Bob Jungels schlüpfte ins Trikot des Gesamtführenden. Pöstlberger kam mit 21 Minuten und 43 Sekunden Rückstand auf den Sieger als 109. ins Ziel. Auch seine Teamkollegen hatten mit der Entscheidung nichts zu tun. Bester des Bora-Hansgrohe-Teams war der Österreicher Gregor Mühlberger als 67. Zwei Ränge hinter him beendete Teamkollege und Landsmann Patrick Konrad das Teilstück. Beide hatten 10 Minuten und 45 Sekunden Rückstand. Konrad ist nun in der Gesamtwertung bester Fahrer aus Österreich und des Bora-Teams, er hat als 52. 10:26 Minuten Rückstand. Pöstlberger verlor 97 Plätze und ist nun 100. von 192 klassierten Profis.

Die Tage von Pöstlberger werden aber wieder kommen. Österreichs erster Träger des Giro-Führungstrikots möchte nun von Tag zu Tag schauen: "Der Giro ist noch irrsinnig lang, drei Wochen." In seiner Passion Einzelzeitfahren muss Pöstlberger am Dienstag nächster Woche über 39,8 Kilometer wohl etwas zurückstecken, wenn es tags darauf um das Team gehen sollte. Am 28. Mai zum Giro-Abschluss über 29,3 Kilometer von Monza nach Mailand muss er sich nicht zurückhalten. "Da werde ich Vollgas geben."

Eine Schrecksekunde durchlebte der dreifache Tour-de-France-Sieger Chris Froome. Während eines Trainings in Südfrankreich wurde der Brite von einem Auto gerammt.

Aufatmen bei Froome

"Zum Glück bin ich in Ordnung, das Rad ist ein Totalschaden. Der Fahrer fuhr einfach weiter", schrieb der Team-Sky-Fahrer auf Twitter. Froome bereitet sich auf die Dauphine-Rundfahrt sowie die Tour (1. bis 23.7.) vor.