Programmgemä­ßer Start der US-Open

Das Grand-Slam-Turnier in New York konnte plangemäß starten.
Foto: apa

Hurrikan Irene zeigte sich gnädig und so konnten am Montag in Flushing Meadows die ersten Vorrundenspiele stattfinden.

Die US Open 2011 haben nach Erdbeben und Sturm doch noch plangemäß begonnen. Die Überraschungen hielten sich zum Auftakt noch in Grenzen. Mit Wimbledonsiegerin Petra Kvitova musste allerdings die Nummer 7 der Welt schon nach der ersten Runde des mit 23,718 Mio. Dollar dotierten letzten Majors des Jahres ihre Koffer packen.

Kvitova unterlag der Rumänin Alexandra Dulgheru mit 6:7(3),3:6. Mehr Mühe als ihr lieb war hatte auch eine der Favoritinnen des Turniers: Cincinnati-Siegerin Maria Scharapowa quälte sich gegen die Britin Heather Watson 2:34 Stunden lang, ehe sich die Weltranglisten-Vierte mit 3:6,7:5,6:3 durchsetzte. Große Freude gab es bei der erst 16-jährigen US-Amerikanerin Madison Keys nach einem Zweisatz-Sieg über ihre 21 Jahre ältere Landsfrau Jill Craybas - es war ihr erster Sieg bei einem Major.

Ungefährdet

Das Grand-Slam-Turnier in New York konnte plangemäß starten. Foto: apa Das Grand-Slam-Turnier in New York konnte plangemäß starten.

Ungefährdet nahmen der fünffache US-Open-Sieger Roger Federer, der Sieger der US-Open-Series, Mardy Fish (USA), der Franzose Gael Monfils und der Tscheche Tomas Berdych ihre ersten Hürden. Novak Djokovic war am Montag noch nicht im Einsatz, stand aber doch schon im Mittelpunkt des Interesses.

Der Vorjahres-Finalist, der seit dem Frühjahr einen sensationellen Lauf zur Nummer 1 der Welt gezeigt hat, hat sich nach einer Schulterverletzung in Cincinnati wieder fit gemeldet. Nun scheint der Überspieler des Jahres bereit, auch bei den US Open seiner fantastischen Saison noch die Krone aufzusetzen. "Ich habe in den vergangenen Tagen aufgeschlagen und habe keine Schmerzen mehr gespürt". Djokovic eröffnete seinen Run auf die US-Open-Krone am Dienstag gegen Conor Niland (IRL).

Trotz seiner eigenen tollen Serie könne man weder den 16-fachen Major-Sieger Roger Federer, noch Titelverteidiger Rafael Nadal abschreiben. "Auch wenn ich die Nummer 1 bin, die zwei sind die erfolgreichsten Spieler im heutigen Tennis", sagte der nach der Pressekonferenz zum neuen ehrenamtlichen Unicef-Botschafter ernannte Djokovic.

(apa / baf) Erstellt am
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