Sport
13.12.2011

Paralympics-Entsendung sichergestellt

Sportminister Norbert Darabos und das ÖPC garantieren die Teilnahme an den Spielen in London 2012.

Österreichs Behindertensportler sollen nach dem bekanntgewordenen, mutmaßlichen Veruntreuungsfall im Verband (ÖBSV) nicht um die Teilnahme an den Paralympics 2012 in London fürchten müssen. "Sollte es durch den Veruntreuungsfall im Behindertensportverband bei der Finanzierung von Vorbereitungs- und Trainingsmaßnahmen zu finanziellen Engpässen kommen, werden wir für die SportlerInnen die entsprechenden Mittel zur Verfügung stellen. Es kann nicht sein, dass SportlerInnen für das Fehlverhalten von Funktionären büßen müssen", teilte Sportminister Norbert Darabos in einer OTS-Aussendung mit.

Gemeinsam mit dem Österreichischen Paralympischen Komitee (ÖPC) wolle er dafür Sorge tragen, dass die Entsendung der österreichischen Mannschaft zu den Spielen 2012 nicht gefährdet ist. "Das Sportministerium wird wie schon in den letzten Jahren die für die Entsendung notwendigen Kosten gemeinsam mit dem Paralympischen Komitee finanzieren", sagte Darabos.

Der Österreichische Behinderten-Sportverband hatte am Montag bekanntgegeben, dass der ehemalige Finanzreferent in den vergangenen Monaten mehr als eine Million Euro von ÖBSV-Konten auf sein Konto überwiesen haben soll. Der ÖBSV hat bei der Staatsanwaltschaft Strafanzeige wegen des Verdachts der Veruntreuung bzw. der Untreue erstattet.

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