Entschlossen: Ludwig Paischer (rechts) will einen Top-Platz.

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Judo
04/24/2014

Paischer: "Ich war nie weit weg von Medaillen"

Ludwig Paischer ist vor der heute beginnenden EM in Montpellier zuversichtlich.

von Harald Ottawa

Judo in Österreich. Das ist Maßarbeit. Zumindest, was Medaillen betrifft. Was mit zwei Goldmedaillen von Peter Seisenbacher (1984 und 1988) begonnen hatte, setzte sich mit Sabrina Filzmoser oder Ludwig Paischer fort.

Die beiden Letztgenannten sind auch Österreichs Aushängeschilder bei der heute startenden EM in Montpellier. Die 33-jährige Oberösterreicherin hat unter anderem schon zwei EM-Goldmedaillen und eine WM-Bronzene am Nachtkasterl liegen; der 32-jährige Salzburger Ludwig Paischer hatte 2008 Olympia-Silber aus Peking mitgenommen, eine Goldmedaille sowie andere Prunkstücke von diversen EM- und WM-Großereignissen. Der bislang letzte Medaillen-Erwerb liegt jedoch bereits vier Jahre zurück (Silber bei der Heim-EM in Wien). "Ich war in den vergangenen Jahren nie weit weg von Medaillen, das stimmt mich zuversichtlich", sagt Paischer, der seit Kurzem zumeist in Wien bei Hubert Rohrauer trainiert. Und die Form passte zuletzt. "Die letzten Monate und Wettkämpfe haben mir gezeigt, dass das kontinuierliche Training weiterhin zu guten Ergebnissen führt. Besonders der fünfte Platz beim Grand Prix in Samsun hat mir viel Selbstbewusstsein gegeben."

Sein großes Ziel sind freilich die Spiele in Rio, die Qualifikation dafür beginnt nach der EM. Da gilt es, einiges gutzumachen, in London scheiterte er 2012 bereits in der zweiten Runde. "Die Enttäuschung war riesengroß, aber ich hatte das Glück, dass ich bereits vier Jahre zuvor eine Medaille geholt hab’."

Für die bis dato letzte Goldene Österreichs hat Filzmoser 2011 bei der EM in Istanbul gesorgt. Ihre Silberne 2013 hat sie aufgrund einer im Finale erlittenen schweren Verletzung (Trümmerbruch im rechten Oberarm) nicht entgegennehmen können. Noch immer trägt sie eine Titanplatte und sechs Nägel im Oberarm.

Hoffnungen auf eine Top-Platzierung in Frankreich darf sich auch Hilde Drexler machen. Die 30-jährige Wienerin gewann bereits bei der EM 2011 Bronze.

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