Sport
21.07.2017

Österreich startet mit 4 jungen Athleten in Schwimm-WM

Das ÖSV-Aufgebot für die Weltmeisterschaft in Budapest steht im Zeichen des Generationenwechsels.

Mirna und Dinko Jukic sind nicht mehr dabei; Markus Rogan, Maxim Podoprigora und Fabienne Nadarajah haben sich verabschiedet; nun ist auch Jördis Steinegger zurückgetreten und Birgit Koschischek ist nicht bei der Weltmeisterschaft in Budapest dabei. Das vierköpfige ÖSV-Aufgebot ist ein sehr junges.

Somit sind Patrick Staber und Felix Auböck mit Jahrgang 1996 die Ältesten im rot-weiß-roten Quartett. Christopher Rothbauer ist Jahrgang 1998, Caroline Pilhatsch gar 1999. In diesem Aufgebot hat Auböck letztlich auch aufgrund seiner starken Saisonleistungen in den USA nicht nur den derzeit bekanntesten Namen, sondern er hat ab Sonntag mit vier genannten Kraulstrecken auch das größte WM-Programm.

Die anderen drei Athleten treten in je zwei Bewerben an. Für Brustlagenspezialist Rothbauer ist die Reihenfolge mit dem 100er am Sonntag und dem 200er am Donnerstag ideal, kann er sich doch so über die kürzere Distanz für seine Spezialstrecke einschwimmen. "Die Vorbereitung läuft ideal", sagte er.

Beim WM-Testbewerb in der neuen, an der Donau gelegenen Halle überzeugte Rothbauer im Juni aus dem Training heraus, beim Saison-Höhepunkt soll es nun erneut mit Bestzeiten klappen. "Mit der Zeit kommt der Platz", stellte Rothbauer klar, dass er sich keine spezielle Platzierung zum Ziel setzt. Läuft alles glatt, traut er sich zu, an den 16 Jahre alten OSV-Rekord von Podoprigora heranzukommen (2:11,09 Minuten).

Damit wäre der Aufstieg in das Semifinale realistisch. Staber startet auf seiner Hauptstrecke über 400 Meter Lagen wohl ohne Aufstiegschancen. Die Steirerin Pilhatsch startet über 50 und 100 Meter Rücken. Ihr Fokus liegt auf Olympia 2020.