Sport
03.04.2012

ÖHB-Team soll in der Defensive aggressiver werden

Der "goldgas-Cup", ein Viernationenturnier am Donnerstag und Freitag in Innsbruck bzw.

Kufstein, ist für die österreichischen Handballer ein wichtiger Schritt für die beiden WM-Play-off-Spiele gegen Mazedonien im Juni, in denen sich das ÖHB-Team das Ticket für die Welttitelkämpfe im Jänner in Spanien sichern will. Gegner der Österreicher sind der EM-Sechste Slowenien, Tschechien und Griechenland.

Seit Sonntag bereitet sich die Mannschaft in Innsbruck auf den "goldgas-Cup" und die wichtigen Spiele gegen Mazedonien vor. Nur Nikola Marinovic, der Schwierigkeiten mit der Abstellung von seinem Verein Wetzlar (GER) hatte, stößt erst am Mittwoch zum Nationalteam. Am Montag standen Leistungstests auf dem Programm, deren Ergebnisse noch nicht vorliegen.

"Wir nützen diese Woche, um unser Spielsystem zu lernen und daran zu arbeiten", sagte Nationaltrainer Patrekur Johannesson am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Innsbruck. Besonders an der Defensive, die aggressiver und härter werden muss, wird gearbeitet. "Ein Trend, den man bei der letzten EM in Serbien gesehen hat." Aber auch schon Videostudium des WM-Play-off-Gegners Mazedonien steht auf dem Programm. "Für uns ist dies eine wichtige Woche in der Vorbereitung, denn das Nationalteam trifft sich erst im Juni wieder", betonte Johannesson.

Als Ziel hat der Isländer ausgegeben, gegen alle drei Turnier-Gegner zu gewinnen, auch wenn der Teamchef die Mannschaft nicht zu sehr unter Druck setzen will. "Letztlich ist es aber egal, ob wir Erster oder Vierter werden", erklärte Johannesson, "unser Ziel ist Mazedonien und die WM-Qualifikation." Ähnlich sieht es auch Teamkapitän Viktor Szilagyi: "Das Ergebnis jetzt ist für uns zweitrangig."

Gespielt wird am Donnerstag und Karfreitag in der Olympiaworld in Innsbruck, der Abschluss des Turniers wird am Karsamstag in Kufstein stattfinden. Während die Österreicher in Tirol testen, bestreitet Mazedonien diese Woche in Göteborg die Olympia-Qualifikation. Gegner der Mazedonier werden Ungarn, Brasilien und Gastgeber Schweden sein.