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Sport
12/05/2011

Niederlage im EM-Schlüsselspiel

Österreich verliert bei der EuroVolley gegen die Türkei 0:3. Damit ist das Team bei der EM so gut wie sicher ausgeschieden.

Die positive Nachricht zuerst: Österreich wird bei der EuroVolley nicht schlechter abschneiden, als bei der letzten EM-Teilnahme 1999. Damals wurde das Team als Gastgeber ohne Satzgewinn Letzter. Die negative Meldung: Auch 2011 wird Österreich die Vorrunde wohl nicht überstehen.

Im vorentscheidenden Spiel um Platz drei in der Gruppe A verlor die Mannschaft von Teamchef Michael Warm gegen die Türkei 0:3 (21:25, 22:25, 20:25). Die Türken werden als Zweiter oder Dritter in die Play-off-Runde aufsteigen. Für Österreich ist die EM nach dem Spiel am Montag gegen Serbien (20.10 live ORF Sport plus) wohl beendet. Nur rechnerisch besteht noch die Möglichkeit, sich mit einem Sieg über den WM-Dritten über den Punktequotienten auf Rang drei zu schieben. Doch daran glauben selbst Optimisten nicht mehr.

Michael Warm und der türkische Teamchef Veljko Basic hatten prophezeit, dass die Tagesverfassung über den Sieg entscheiden wird. Tatsächlich entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Im Gegensatz zum Vortag setzte Michael Warm in der Start-Sechs auf Simon Frühbauer statt auf Marcus Guttmann im Außenangriff.

Knappe Sache

Die Türkei legte einen guten Start hin, bewies viel Übersicht, während das Team Österreich auch in der zweiten Partie einige Ballwechsel benötigte, um ins Spiel zu finden. Nur einmal konnten die Gastgeber - diesmal ganz in Schwarz - im ersten Satz in Führung gehen (13:12), der Satzgewinn gegen eine stark spielende türkische Mannschaft lag aber nie in Reichweite - 21:25.

In der gerade zu einem Drittel gefüllten Stadthalle hatten die österreichischen Fans die Oberhand, ihre Mannschaft verlor allerdings auch Satz Nummer zwei mit 22:25. Wie schon im Spiel am Samstag gegen Slowenien fehlte es den Österreichern an Konstanz: Genialen Punkten von Zass oder Schneider folgten solche, die meterweit im Aus landeten. In Satz drei schien das Spiel zu kippen, 14:10 führten die Österreicher. Schließlich war's zu wenig, die Enttäuschung nach dem 20:25 groß.

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