Heat gewinnt dank Wade und James

Miami Heat's Wade shoots as Toronto Raptors' Field
Foto: Reuters/Andrew Innerarity Dwyane Wade war bester Werfer von Miami.

Superstar LeBron James verzeichnet mit 31 Punkten, 11 Assists und 10 Rebounds ein "triple-double".

Dank Dwyane Wade (35 Punkte) und LeBron James, der mit 31 Punkten, 11 Assists und 10 Rebounds ein "triple-double" verzeichnete, hat NBA-Titelverteidiger Miami Heat am Mittwoch den dritten Sieg en suite gefeiert. Der Eastern-Conference-Spitzenreiter gewann das Heimspiel gegen die Toronto Raptors 123:116 nach Verlängerung, in der Wade mit acht Punkten glänzte.

Western-Conference-Leader Oklahoma City Thunder bezog dagegen eine 99:104-Niederlage bei den Golden State Warriors, bleibt aber mit 33 Siegen aus 43 Spielen das aktuell beste Team der National Basketball Association (NBA). Knapp dahinter folgen die San Antonio Spurs, die mit dem 106:102-Heimerfolg über die New Orleans Hornets ihren bereits 15. Heimsieg in Serie schafften und nun bei einer 34:11-Bilanz halten.

Lakers bangen um Play-offs

Die Pechsträhne der Los Angeles Lakers, die erstmals seit acht Jahren die Play-offs verpassen könnten, hielt indes an. Bei der 93:106-Auswärtspleite gegen die Memphis Grizzlies verletzte sich Center Dwight Howard erneut an der Schulter. "Die letzten paar Wochen waren ein einziger Albtraum", betonte Lakers-Point-Guard Steve Nash. Howard hatte bereits Anfang Jänner drei Matches wegen einer Schulterblessur verpasst. Nun dürfte ihm eine längere Zwangspause drohen.

Die Lakers zählen aber laut dem Wirtschaftsmagazin Forbes zu den wertvollsten NBA-Teams und haben erstmals die Marke von einer Milliarde US-Dollar (750,19 Mio. Euro) durchbrochen. In der am Mittwoch veröffentlichten Liste sind die New York Knicks mit einem Wert von 1,1 Milliarden Dollar (825,21 Mio. Euro) die Nummer eins, was einem Plus von 41 Prozent gegenüber 2011 entspricht. Die Lakers folgen auf Rang zwei mit einer Milliarde vor den Chicago Bulls (800 Mio. Dollar/600,15 Mio. Euro).

Der Durchschnittswert eines NBA-Teams betrug im Vorjahr 509 Millionen Dollar (381,85 Mio. Euro) - und somit 30 Prozent mehr als 2011. Die Hauptgründe für das Wachstum sind neue TV-Verträge, modernisierte Arenen sowie der seit der Saison 2011/12 wirksame neue Rahmenkollektivvertrag, der den Spielern nur noch 50 und nicht mehr 57 Prozent der jährlichen Gesamteinnahmen garantiert.

NBA-Ergebnisse vom Mittwoch: Sacramento Kings - Phoenix Suns 96:106, Charlotte Bobcats - Atlanta Hawks 92:104, Miami Heat - Toronto Raptors 123:116 n.V., Chicago Bulls - Detroit Pistons 85:82, Memphis Grizzlies - Los Angeles Lakers 106:93, Houston Rockets - Denver Nuggets 95:105, Minnesota Timberwolves - Brooklyn Nets 83:91, San Antonio Spurs - New Orleans Hornets 106:102, Utah Jazz - Washington Wizards 92:88, Portland Trail Blazers - Indiana Pacers 100:80, Golden State Warriors - Oklahoma City Thunder 104:99

(apa / ab) Erstellt am
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