Nadal erstmals seit 2008 nicht in Runde 2

Nach der Niederlage konnte man "Rafa" die Enttäuschung ansehen.
Foto: ap

Der Spanier verlor sein Erstrundenspiel in Montreal überraschend gegen den Kroaten Ivan Dodig, die Nummer 41 der ATP-Rangliste.

Ivan Dodig hat am Mittwoch beim Masters-1000-Turnier in Montreal für eine Sensation gesorgt: Der ungesetzte Kroate fügte dem Weltranglisten-Zweiten Rafael Nadal die erste Auftakt-Niederlage seit Rom 2008 zu und setzte sich in der zweiten Runde mit 1:6,7:6,7:6 durch. Zwei-Satz-Siege feierten hingegen Novak Djokovic bei dessen ersten Auftritt als neue Nummer 1 und der frisch gebackene "Dreißiger" Roger Federer.

Nadal hatte nach dem souverän gewonnenen ersten Satz im zweiten Durchgang bereits mit 3:1 geführt und war anschließend auch im dritten Satz 5:3 voran gelegen. "Ich hätte das Match beide Male zu Ende bringen müssen, habe auf einem sehr hohen Niveau gespielt. Und anschließend ist es halt gekommen, wie es im Tennis manchmal kommt", meinte Nadal.

Während sich Nadal schon auf den Weg zum nächsten Masters-1000 nach Cincinnati machte, spielt Dodig, aktuell Nummer 41 der Welt, nach "dem größten Sieg meiner Karriere" im Achtelfinale gegen den Serben Janko Tipsarevic.

Dessen Landsmann Djokovic hatte gegen Nikolaj Dawydenko am Beginn etwas Probleme, als er nach zwei Serviceverlusten 1:4 zurücklag. Letztlich siegte er aber ebenso sicher mit 7:5,6:1 wie Roger Federer. Der 30-Jährige eliminierte den Kanadier Vasek Pospisil 7:5,6:3.

Auch Wozniacki out

Beim Damen-Turnier in Toronto sorgte die Italienerin Roberta Vinci für eine große Überraschung. Sie besiegte die topgesetzte Dänin Caroline Wozniacki mit 6:4,7:5. Kein Wunder, dass Vinci danach ähnliche Töne anschlug wie Dodig in Montreal: "Das war der größte Sieg meines Lebens." Am Tag zuvor hatte schon die Weltranglisten-Zweite Kim Clijsters wegen einer Verletzung aufgeben müssen.

Wozniacki hatte eigentlich eine gute Chance gehabt, ins Match zurückzukehren, führte sie im zweiten Durchgang 5:1. "Ich hatte keine Möglichkeit, richtig in den Rhythmus zu kommen. Zuerst wegen des Windes, aber auch wie sie gespielt hat", sagte die Dänin.

(apa / baf) Erstellt am
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