Sport
28.08.2017

Nach dem Mega-Kampf hatte McGregor nur Whiskey im Sinn

Auf der Pressekonferenz nach dem Kampf mit Floyd Mayweather erschien der Ire mit einer Whiskey-Flasche in der Hand.

Das seltsame Box-Spektakel zwischen Floyd Mayweather und Conor McGregor übertraf die sportlichen Erwartungen. Ein Kassenschlager ist das ungleiche Duell ohnehin. Wie der Sieger Mayweather mitteilte, wurden allein durch die Eintrittskarten mehr als 80 Millionen Dollar (67 Millionen Euro) eingenommen. Außerdem soll der Kampf den Rekord von 4,6 Millionen verkaufter Pay-per-view-Pakete aus dem Jahr 2015 gebrochen haben.

Nach eigenen Angaben flossen daher rund 300 Millionen Dollar in die Taschen von Mayweather, der schon vorher stolz den Spitznamen "Money" trug und mit seinem Reichtum bei jeder Gelegenheit protzt. McGregor wurde für seinen ersten Versuch als Boxer immerhin mit 100 Millionen Dollar entlohnt.

Der Schlagabtausch der großmäuligen Rivalen vor 14.623 Zuschauern in der T-Mobile Arena in Las Vegas und Millionen an den Bildschirmen überraschte viele Experten, die eher eine sportliche Luftnummer vorhergesagt hatten. "Ich bin wirklich überrascht, wie gut er boxt", sagte der ehemalige Box-Weltmeister Wladimir Klitschko als Experte beim Streamingdienst DAZN über Mixed-Martial-Arts-Kämpfer McGregor, der seine Niederlage schnell verarbeitete.

Am Tag nach dem Kampf hatte der Ire den nächsten bizarren Auftritt. Zur obligatorischen Pressekonferenz erschien er mit Sonnenbrille, einer Flasche Whiskey und einem Glas. Auf Fragen, die mit Boxen zu tun haben, ging "The Notorious One" gar nicht ein, sondern warb zunächst nur über seine neue Whiskeymarke.