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Sport
12/05/2011

Murray wirft Federer aus den Top Drei

Der Tennis-Seriensieger zieht am Schweizer vorbei. Petra Kvitova gewinnt in Linz.

von Harald Ottawa

Während der Serbe Novak Djokovic pausiert, eilt Andy Murray von Turniersieg zu Turniersieg. Nach den Titeln von Bangkok und Tokio holte sich der 24-Jährige auch jenen von Schanghai. Im Finale des Masters-1000-Turnier besiegte er den Spanier David Ferrer mit 7:5 und 6:4.

Für die Weltrangliste hat das Meisterstück auch eine besondere Bedeutung: Murray gewinnt zwar als Titelverteidiger keine Punkte, Roger Federer verliert aber seine vom Finaleinzug des Vorjahres. Das heißt: Der Brite überholt den Schweizer und ist nun Dritter. Nichts Besonderes an sich, Murray war vor zwei Jahren schon einmal die Nummer zwei. Federer, der in Schanghai pausierte, wird aber ab Montag erstmals seit Juni 2003 nicht mehr in den Top 3 der Welt sein.

Vorne ist alles geregelt: Djokovic wird das Jahr als Nummer eins abschließen. Zuletzt machte dem Aufsteiger ein Muskeleinriss im Rippenbereich zu schaffen, mittlerweile trainiert er aber wieder in Monte Carlo. "Es wird besser. Er wird Anfang November in Basel und danach in Paris spielen", sagt Konditionstrainer Gebhard Gritsch.

Kvitova siegt in Linz

Im Damen-Tennis war diese Woche Linz das Zentrum. Wimbledon-Siegerin Petra Kvitova holte sich bei ihrem vierten Antreten den ersten Titel bei den Generali Ladies. Die Tschechin schlug im Finale die Slowakin Dominika Cibulkova 6:4, 6:1.